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  • als Antwort auf: Erste Hilfe… #4624
    Louise
    Teilnehmer

    Hallo Elisabeth, diese Formulierung ist mir nicht aufgefallen. In welchem Video kommt das vor, dann höre ich es mir nochmal an. Deine Frage ist etwas unpräzise gestellt. Was genau fehlt Dir?

    Louise
    Teilnehmer

    Liebe Irmi,

    JA, JA, JA und JA. 🙂 Danke für Deine Vision. Ich war gerade etwas traurig – jetzt nach dem Lesen Deiner Zeilen muss ich sooo breit lächeln.

    Ich fürchte nur, ich bin überfordert damit, die Seelentexte von allen MitstudentInnen zu lesen und zu kommentieren, nur eine Auswahl ist möglich. Im Kubytraining gibt es eine gemeinsame Plattform für Seelentexte, wir im Studium haben so etwas bisher nicht. Vielleicht kannst Du da etwas bewegen? Wenn wir eine gemeinsame Plattform hätten, auf die jeder seine Texte einstellen kann und jeder kommentieren kann, könnten wir uns so vernetzen. Auch Therapeuten haben ja so etwas wie Supervision, ich denke, das brauchen wir als Kubybegleiter auch.

    Ich bin in einer Austauschgruppe mit zwei Mitstudentinnen, wir sprechen über unsere offenen Fragen zur Methodik und unsere eigenen Projekte. Ich kann nur alle anderen ermuntern, sich auch in kleinen Gruppen zusammenzuschließen, das hilft enorm. Vor allem Fragen zur Methodik können wir sonst nirgends mehr anbringen, da die Online-Live-Treffen sich nur noch auf die Aufgaben der Module beziehen sollen.

    Darüber hinaus fände ich es auch schön, wenn wir alle gemeinsam an Projekten arbeiten und Themen diskutieren könnten. Für letzteres gibt es ja bereits dieses Forum, es wird wenig genutzt – bei mir vor allem aus Zeitmangel. Für die Seelentexte bräuchten wir eine andere Plattform, die auch geschützt ist. Ansonsten bleibt nur der Email-Austausch mit einzelnen.

    Schön wäre es ja, wenn wir uns auch mal persönlich kennenlernen würden im Verlauf des 2. Semesters. Clemens hatte mal ein Treffen angekündigt, dazu kam es im 1. Semester nicht, ich weiß nicht warum.

    Mal sehen, was sich noch so ergibt.

    Liebe Grüße,
    Louise

    als Antwort auf: Umschreibung eines gewaltsamen Todes #3048
    Louise
    Teilnehmer

    Hallo Ihr Lieben, ich war im Urlaub, deshalb habe ich die Kollegin noch nicht wiedergesehen, die mir ihren Salat angeboten hatte. Ich hatte den Salat gerne angenommen, und dabei gab es noch ein nettes Gespräch mit ihr. Also etwas entkrampft hat das unsere Beziehung sicherlich. Ob es noch weitergehend wirkt, werde ich sehen.

    Im Urlaub hatte ich noch eine Zahnfleischentzündung an dem Zahn, unter dem im Kiefer laut Zahnarzt eine Entzündung liegen soll (die er teuer behandeln will mit Zahn ziehen, Implantat und Krone). Die Zahnfleischentzündung ist unterdessen zurückgegangen, ich habe aber noch einen Druckschmerz, wenn ich von außen auf den Kiefer drücke. Es ist wohl noch nicht ausgestanden, ich bin aber entschlossen, das Problem selber zu lösen – es wäre so eine tolle Bestätigung für das Funktionieren der Kubymethode.

    Interessant fand ich noch, dass ich vor einigen Tagen nach einer heftigen Auseinandersetzung mit meinem Vater auf einmal an einem anderen Zahn starke Druckschmerzen hatte. An der Umschreibung dieses Konflikts arbeite ich noch.

    als Antwort auf: Angefangene und abgeschlossene Umschreibungen #2936
    Louise
    Teilnehmer

    Hallo Ina,

    dann würde ich mal fragen, warum sie dann anruft? Irgendein akutes Symptom ist ja offenbar unbearbeitet, und damit kannst Du dann arbeiten. Wenn Du dann wieder in der Kindheit landen solltest, dann war es eben noch nicht genug transformiert. Mir ist das übrigens schon mehrfach passiert. Ich habe einige meiner Kindheitstraumata schon mit x Methoden durchgearbeitet, angefangen mit einer zweijährigen Psychotherapie vor 25 Jahren. Geholfen hat es nur partiell. Bis zur vollständigen Heilung auch sämtlicher meiner körperlichen Symptome habe ich deshalb auch Zweifel, ob mir das mit der Kubymethode nicht auch passieren kann – dass der Mist später doch wieder hochkommt, oder vielleicht auch nur ein Teilaspekt, den ich bisher übersehen hatte. Aber was ich auf jeden Fall schon spüren kann, ist die schnelle emotionale Entlastung, wenn ich ein Schmerzbild ermittelt und dann auch noch umgeschrieben habe. Mit einer Klientin sollte dieser Effekt auch sehr schnell spürbar sein – und wenn nicht, wird sie halt nicht wieder anrufen.

    LG,
    Louise

    als Antwort auf: DANKE #2925
    Louise
    Teilnehmer

    Dieses Modul hat es echt in sich. Ich habe unterdessen herausgefunden, dass es immer etwas mit mir zu tun hat, wenn mich das Zuhören bei einem Seelengespräch sehr belastet. Wenn ich an vergleichbarer Stelle keinen wunden Punkt habe, belastet es mich weit weniger.

    Ich war zwar nicht in einem Brutkasten, aber ich habe auch in frühester Kindheit die Nähe zur Mutter vermisst. In meiner Generation war es – ohne böse Absicht – üblich, dass Babys auch mal längere Zeit im Nebenraum abgestellt wurden, auch nachts. Ich habe heute abend eine Szene dazu gefunden, und soviel wie heute habe ich schon länger nicht mehr geheult. Mir kamen schon beim Einkaufen die Tränen – und dann wusste ich, dass ich mir jetzt Zeit dafür nehmen muss trotz der anstehenden Urlaubsvorbereitungen. Wie es aussieht, ist fehlender Körperkontakt zur Mutter und die Kompensation über physische Nahrung die Ursache für mein Übergewicht. Ich konnte gleich hinterher eine Umschreibung machen, und jetzt geht es mir schon wieder besser.

    Das ist wirklich gut am Kubystudium: es bringt mich dazu, mich meinen eigenen Problemen noch intensiver zu stellen, was ja auch eine gute Vorbereitung auf die Begleitung anderer Menschen ist.

    als Antwort auf: DANKE #2897
    Louise
    Teilnehmer

    Diesem Dank schließe ich mich an. Dieses Modul ist sehr konkret und darin sehr gut zum Lernen am Beispiel.

    Vor allem Dir, Katja, danke ich für den Mut, Deine Geschichte so öffentlich zu machen und daran so zu arbeiten, dass wir Deinem Prozess folgen können. Mir ist das Video von Deinem Seelengespräch mit Irmi so nahegegangen, dass ich kaum ertragen konnte, es anzusehen. Ich merke daran, was ich selber noch alles aufzuräumen habe, was mir bisher garnicht bewusst war. Deshalb brauche ich jetzt wohl erstmal eine Phase der Seelenarbeit an meinen Leichen im Keller, die jetzt hörbar an die Tür klopfen, bevor ich im Modul weitergehen kann.

    Wie geht es Euch mit Eurer Seelenarbeit? Könnt Ihr das problemlos in den Alltag integrieren? Bei mir ist es sehr schwierig, ständig muss ich beruflich und privat funktionieren, und selten habe ich wirklich den Rückzugsraum, den ich für diese Arbeit brauche. Also muss ich immer wieder meine Themen verdrängen, was die Probleme natürlich vergrößert. Nochmal ein paar Monate Krankheitsauszeit, das wäre gut um alles aufzuarbeiten.

    als Antwort auf: gegenseitige Begleitung #2890
    Louise
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    ich hatte jetzt meine beiden ersten Übungsgespräche und fand beide toll. 🙂 Ich habe allerdings keine Aufzeichnung gemacht, weil ich nicht weiß, wie das technisch bei Skype geht. Kann mir dabei jemand helfen? Ich habe nirgends in Skype einen Knopf gefunden, der eine Aufzeichnung starten würde.

    Leider muss ich feststellen, dass in Modul 12 (habe eben schonmal reingehört) diese Gespräche ausgewertet werden sollen, auf Basis der Aufzeichnung / Abschrift. Wer noch die Möglichkeit hat, sollte das berücksichtigen.

    Für mich ist es leider zu spät, ich kann natürlich aus der Erinnerung reflektieren, wie es war. Ich würde gerne nach meinem Urlaub nochmal weitere Übungsgespräche in beiden Rollen machen und habe das auch in die Tabelle eingetragen.

    Bis dann,
    Louise

    als Antwort auf: Umschreibung eines gewaltsamen Todes #2787
    Louise
    Teilnehmer

    Ach ja, und es gibt noch einen Bezug zu meinem aktuellen Leben. Die fremden Männer mit Speeren stehen in diesem Leben für meine Kollegen, speziell für eine Kollegin. Ich bin im Unfrieden mit ihr, weil ich ihr ihre Position neide und nicht einverstanden bin mit den Aufgaben, die sie mir zuteilt, und mit ihrer Art, mich zu kritisieren. Sie hat mir heute zum zweiten Mal angeboten, einen Salat aus ihrem privaten Garten mitzubringen, weil sie bald in Urlaub fährt und den Salat nicht mehr selber aufessen kann. Ich glaube, das ist ein Friedensangebot. Das schönste wäre, wenn wir einfach gegenseitig unsere Leistung respektieren würden und uns gegenseitig unterstützen würden. Ich glaube, meine Kieferentzündung heilt, wenn ich mit ihr Frieden schließe. Und das fällt mir sehr schwer. Vielleicht muss ich an meiner Umschreibung noch weiter arbeiten, damit nicht nur ich etwas gebe, sondern auch etwas bekomme, außer nicht umgebracht zu werden.

    als Antwort auf: Umschreibung eines gewaltsamen Todes #2786
    Louise
    Teilnehmer

    Liebe Ina,

    ich wollte Dir in Modul 8 schon antworten, aber wusste nicht, wie ich es ausdrücken sollte. Danke, dass Du dort Dein Schmerzbild aus Deinem letzten Leben und die Umschreibung beschrieben hast. Mich hat Deine Geschichte sehr berührt.

    In meinem letzten Leben war ich auf der Seite der Täter. Kein überzeugter Nazi, aber ein Mitläufer. Ohne Mitläufer wäre es anders ausgegangen. Als Mitläufer bin ich mitschuldig. Ich wurde als katholischer Mönch in den Krieg eingezogen und habe an der Front gekämpft. Ob ich von den Verbrechen in den KZs Kenntnis hatte, erinnere ich nicht. Sicher habe ich im Krieg viele Verbrechen miterlebt, und sicher war ich als Täter auch daran beteiligt. Ich starb, als ich desillusioniert desertieren wollte, nachdem mein bester Freund neben mir im Schützengraben gerade gestorben war. Ich habe diesen Tod noch nicht wirklich umgeschrieben, aber ich weiß schon, dass ich mit dem tiefen Wunsch nach Frieden in dieses neue Leben inkarniert bin. Nie wieder Krieg!

    Meine Frage bezog sich aber auf einen anderen Tod, den ich gestern erst erinnert und heute umgeschrieben habe. Ich habe beschlossen, die ganze Szene umzuschreiben mit dem Bewusstsein ein paar Jahrtausende später. Ob es wirkt, werde ich ja sehen. Ich stelle die Geschichte hier ein, obwohl sie etwas länger ist.

    Schmerzbild:

    Warum fühle ich Zahnschmerz?
    -> Fischgerippe (inneres Bild, ein Fischgerippe liegt auf Steinen)
    Warum sehe ich ein Fischgerippe, was lässt mich das fühlen?
    -> Angst, Todesangst
    Warum habe ich Todesangst?
    -> Flussufer mit Steinen und dem Fischgerippe, Wald entlang des steinigen Ufers
    Was passiert hier?
    -> Speere, Männer mit Speeren kommen aus dem Wald
    Wo bin ich in dieser Szene?
    -> am Ufer, auf den Steinen, schaue angsterfüllt zum Wald
    -> ich spüre Hass, der mir entgegenschlägt
    Was haben die Männer für eine Kleidung?
    -> Felle
    -> ich habe solche Angst
    -> ich bin allein
    sie sind zu fünft
    ich habe keine Chance (Tränen)
    ich schüttele den Kopf
    „nein, nein“
    und hebe die Hände vor mich, schützend
    „nein, bitte tötet mich nicht“
    „Ich bin unbeabsichtigt in Eurem Revier“
    „bitte lasst mich gehen“ (Tränen)
    mein kleines Feuer, auf dem ich den Fisch gebraten habe, hat mich verraten
    es war wohl meine Henkersmahlzeit
    die Männer umringen mich
    ich verstehe ihre Sprache nicht
    sie drohen mit den Speeren
    ein Speer durchbohrt mein Herz (starkes Weinen / Schluchzen)
    ich spüre Verzweiflung
    ich falle auf die Steine und verblute da
    auf den Steinen, verzweifelt
    ein Speer durchbohrt meine Wange und meine Zunge
    kann nicht mehr sprechen (Tränen)

    Heilbild:

    Ich sitze an meinem kleinen Feuer am wunderschönen Flusslauf in den Bergen.
    Ich genieße den Fisch, den ich mit bloßen Händen gefangen habe.
    Er schmeckt köstlich.
    Ich höre das Rauschen des Wassers, doch da ist noch ein anderes Geräusch.
    Ich sehe beunruhigt hoch, zum Wald hin, der das steinige Ufer begrenzt.
    Es treten Männer aus dem Wald, sie halten ihre Speere hoch.
    Ich stehe sofort auf und grüße sie freundlich mit der Hand, die ich hebe.
    Die Männer richten ihre Speere auf mich und rufen mir etwas zu.
    Ich verstehe sie nicht, sie sprechen eine fremde Sprache.
    Sie sehen auch anders aus als ich und trage eine primitivere Fellkleidung als ich.
    Offenbar lebten sie schon vor mir hier.
    Denn ich bin eigentlich nur auf der Durchreise.
    Ich will mich hier garnicht niederlassen.
    Sie wirken verärgert, aber auch ängstlich.
    Ich bleibe ruhig stehen und halte die Angst aus.
    Vorsichtig kommen die Männer näher, umringen mich und richten ihre Speere auf mich.
    Das ist nun wirklich bedrohlich, jetzt muss ich ruhig bleiben.
    Ich bin bis auf ein Messer unbewaffnet.
    Gegen fünf Männer habe ich keine Chance, wenn es hier zu einem Kampf kommt.
    Ich hebe beide Hände hoch und sage „Ich komme in friedlicher Absicht“.
    Sie pieksen mit den Speeren nach mir und reden unverständlich.
    Vorsichtig bewege ich eine Hand zu meinem Hals.
    Sie schauen aufmerksam und bedrohen mich weiter.
    Ich fasse die Kette aus Muscheln an meinem Hals.
    Ich bemerke, dass einer der Männer, offenbar der Anführer, meiner Bewegung genau folgt.
    Er wirkt interessiert an dieser Kette.
    Ich ziehe die Kette vorsichtig und langsam über meinen Kopf und strecke meine Hand aus.
    Ich reiche die Kette dem Anführer.
    Er ist immer noch vorsichtig, und er spießt die Kette mit seinem Speer auf und zieht sie zu sich hin.
    Ich kann sehen, dass er neugierig ist.
    So eine Kette hat er noch nie gesehen.
    Seine Männer schauen auch neugierig.
    Was passiert jetzt?
    Ich nehme die Hand jetzt vorsichtig nach unten und zeige auf meine Fischmahlzeit und mein kleines Feuer.
    Leider ist der Fisch schon aufgegessen, das Gerippe liegt da.
    Ich mache eine Bewegung mit der Hand, um ihnen zu zeigen, wie ich den Fisch gefangen habe.
    Dann führe ich sie zum Mund, um anzudeuten, dass ich den Fisch gegessen habe.
    Und ich zeige auf den Fluss und wiederhole die Handbewegung.
    Der Anführer schaut auf das Fischgerippe und redet mit seinen Leuten.
    Dann macht einer der Männer eine Stoßbewegung mit seinem Speer Richtung Boden und zeigt dabei auf den Fluss.
    Aha, sie speeren die Fische, die sie fangen wollen.
    Ich habe eine andere Technik, ich kann Fische mit der Hand fangen.
    Weiter mit den Händen redend, biete ich ihnen an, für sie Fische mit der Hand zu fangen.
    Zögernd geben sie mir den Weg zum Wasser frei.
    Ich schicke ein Stoßgebet zum Himmel und konzentriere mich stark.
    Da hier eine sehr gute Stelle ist, sehe ich einen Fisch, der gerade unter einen Stein zur Deckung geschlüpft ist.
    Ich schleiche mich an ihn heran und schnappe ihn mit einer schnellen Drehbewegung, werfe ihn dabei an Land.
    Ein Raunen geht durch die Luft, die Männer sind offenbar beeindruckt.
    Schnell spießt der Anführer den Fisch auf seinem Speer auf.
    Dann bedeutet er mir, mehr Fische zu fangen.
    Ich fange noch zwei weitere Fische.
    Dann ziehe ich mein Messer.
    Sofort werden wieder die Speere auf mich gerichtet.
    Ich nehme einen Fisch, töte ihn und nehme ihn aus.
    Die Speere sinken zu Boden.
    Ich spieße ihn auf einen kleinen Stock und bringe ihn an meinem kleinen heruntergebrannten Feuer an.
    Nun gehen zwei der Männer schnell etwas Holz sammeln und helfen mir, das Feuer neu zu entzünden.
    Während die Fische braten, setze ich mich entspannt hin.
    Die Männer setzen sich zu mir.
    Als die Fische fertig sind, lasse ich ihnen den Vortritt.
    Der Anführer verteilt die Beute.
    Und dabei reicht er ein Stück auch mir. (Tränen)
    Er gibt mir ein Stück vom Fisch ab, und damit schließt er mit mir Freundschaft.
    Wenn Menschen gemeinsam essen, bringen sie sich nicht mehr um. (Tränen)
    Nach der Mahlzeit stehe ich auf, grüße freundlich mit der Hand und gehe langsam flußaufwärts.
    Die Männer folgen mir mit Blicken, nicht mehr drohend, sondern freundlich.
    Danke für diese Begegnung.
    Aus Fremden wurden Freunde, zumindest für diese Mahlzeit.
    Mir fällt im nachhinein ein Stein vom Herzen.
    Ich habe überlebt.
    Hurra, ich lebe noch.
    Ich habe Frieden geschaffen.

    als Antwort auf: gegenseitige Begleitung #2764
    Louise
    Teilnehmer

    Danke, Kerstin, dass Du Dein Wissen mit einbringst. Ich fände einen Email-Verteiler gut, ich habe kein WhatsApp und möchte ungern noch so einen technischen Datenkraken einrichten. Außerdem würde ich vorschlagen, dass wir eine Excel-Tabelle mit einer Namensliste anlegen, wenn alle damit einverstanden sind. Dort würde ich neben Name, Email und Telefonnummer auch gerne Land, PLZ und Ort aufnehmen, so könnten sich evt. auch vor-Ort-Gruppen finden. Außerdem habe ich ein Sprachproblem mit starken Dialekten, ich verstehe das leider schlecht. Ich wäre für „norddeutsche“ Sprache zu haben. 🙂 Aufnehmen könnten wir auch, wer Skype nutzen kann, und wer nur Telefon. Die Tabelle kann ich pflegen und sporadisch über den Email-Verteiler mitschicken.

    Auf mein Angebot für diese Woche hat sich leider noch niemand gemeldet, bin für beide Rollen offen (heute oder Donnerstag zwischen 18 und 20 Uhr). Nächste Woche könnte ich Mo, Di, Mi, Do ab 19 Uhr bis open end (außer an dem Abend, an dem evt. DE im Achtelfinale spielt). Und dann fahre ich in Urlaub, also mir ist es dringend.

    Ich denke, man sollte sich etwa eine Stunde freihalten für einen Gesprächstermin. Muss ja nicht so lange dauern, aber wir sind ja ungeübt darin, Schmerzbilder bei anderen aufzudecken. Weiß jemand, wie man solche Gespräche aufzeichnen kann? Über Skype soll das angeblich gehen, aber ich habe noch nicht herausgefunden, wie es geht.

    als Antwort auf: Vier Schritte zur Erkenntnis #2743
    Louise
    Teilnehmer

    Hallo Elisabeth,

    es gibt auf jeden Fall noch die Online-Heilungsgruppe, genannt KUBYTraining, in die man meines Wissens jederzeit für ein halbes Jahr einsteigen kann. Da gibt es monatlich zwei Online-Termine mit Clemens, in welche Teilnehmer zugeschaltet werden können mit ihren Fragen zu ihren Projekten. Dazu gehört auch eine Plattform, in welcher die Schmerzbilder hochgeladen und von anderen Teilnehmern kommentiert werden können. Ich war da mal ein halbes Jahr dabei, dann hatte ich erstmal genug. Derzeit finde ich die Facebook-Gruppe gut, in die anscheinend alle aufgenommen werden können, die das Basisseminar gemacht haben. Frage da doch ggf. direkt beim Support nach.

    Ansonsten könnten wir ja unsere eigenen Studiums-Heilungsgruppen gründen. 🙂

    Viele Grüße,
    Louise

    als Antwort auf: gegenseitige Begleitung #2740
    Louise
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    schön, dass sich schon einige gemeldet haben. Ein virtueller Terminkalender wäre jetzt gut, so wie Rouven ihn nutzt. Müsste ich mich mal drum kümmern, wie das funktioniert. Bei mir gibt es einen klaren zeitlichen Engpass, in der nächsten Woche könnte ich Montag, Dienstag oder Donnerstag zwischen 18 und 20 Uhr. Falls da jemand von Euch Zeit und Lust hat, bitte schreib mir Deinen Terminwunsch unter olo84@web.de.

    Ich denke, es ist am besten, einfach mal einen oder mehrere der Teilnehmer zu kontaktieren und zu schauen, ob es passt.

    LG
    Louise

    als Antwort auf: Dankbarkeit #2672
    Louise
    Teilnehmer

    Heute möchte ich einmal DANKE sagen. Danke allen Teilnehmern vor Ort und online, danke für das heutige Online-Treffen mit Clemens und vielen von Euch. Und danke, dass ich schon mehrere heftige Schmerzbilder erkennen und heilen durfte im Verlauf des Studiums.

    Danke, Ina, für das Schmerzbild, das Du hier beschreibst. Mich hat es sehr berührt. Ich war im letzten Leben auf der anderen Seite, kein Nazi, aber als eingezogener Soldat mit Sicherheit auch Täter (und das als Mönch, das Priestersakrament hat mich vor dem Krieg nicht geschützt). Und ich starb in diesem Krieg, wie so viele Menschen.

    Meine Zuversicht wächst, dass ich meine Wunden heilen darf aus vielen, vielen Leben, und dass ich danach oder parallel dazu anderen Menschen helfen darf, ihre Wunden zu heilen. Was für eine wunderbare Aufgabe. Frieden schaffen durch Selbstheilung. All good medicine 🙂

    als Antwort auf: Vier Schritte zur Erkenntnis #2663
    Louise
    Teilnehmer

    Hallo Kerstin,

    ich habe mich schon ganz zu Beginn des Online-Studiums darüber beklagt, dass wir nur Ausschnitte zu sehen bekommen anstelle des vollständigen Materials, aber leider soll das nicht geändert werden. Ich war zeitweise deswegen auch sehr wütend, weil ich den Eindruck hatte, ich bekomme weniger für mein Geld als die Studenten vor Ort, und vor allem nicht genug, um es wirklich auch theoretisch nachzuvollziehen. Denn wie die Methode funktioniert, habe ich ja schon in früheren Seminaren gelernt.

    Unterdessen sehe ich auch die Vorteile der Zusammenschnitte. Ich höre diese meistens auf langen Autofahrten – mit Zwangspausen in Funklöchern, die ich zum Nachdenken nutzen kann – oder auf Bahnfahrten. Ich muss mir realistisch eingestehen, dass ein Vor-Ort-Studium für mich zeitlich nicht machbar wäre, und auch mit sehr viel längeren Videos hätte ich ein Problem. Die kurzen Videos reichen, um in meinem Bewusstsein etwas anzuregen, d.h. ich lerne intuitiv und weniger wissenschaftlich.

    Mir fehlt auch der Kontakt zu Mitstudenten zum Austausch und vor allem für die Übungen. Aber auch hier stelle ich fest: ich bin im aktuellen Job und mit privaten Verpflichtungen so eingebunden, dass ich eh kaum Zeit dafür hätte. Ehrlich gesagt, ich habe bisher nur die allererste der schriftlichen Übungen gemacht, meine Zeit reicht nur zum Hören der Videos. Die Übungen will ich dann später mal nachholen.

    Übrigens, direkt nachdem ich gestern den Kommentar geschrieben habe, las ich das Skript zu diesem Modul, und dort ist zumindest ein Link zu dem Thema „Menschen ohne Gehirne“ angegeben. Das ist allerdings anscheinend eine eher private Sammlung, die für mich nicht ausreicht, die Sache zu beurteilen. Ich habe ja z.B. im Internet auch schon Fotos mit zwei Sonnen gesehen, und die zweite Sonne sollte der Planet X sein, der uns schon 2012 hätte vernichten sollen, was bisher nicht geschehen ist. Ich glaube nicht alles, was mir präsentiert wird – als Denkanstoß ist es ok. Wenn es nur um das Denken geht: ich glaube ja auch, dass eine Seele ohne Körper noch denken kann, also kann dafür ein Gehirn nicht notwendig sein. Aber wenn wir einen Körper haben, steuert das Gehirn den ganzen Organismus, so wurde es mir beigebracht, und ich sehe noch keinen Gegenbeweis.

    Viele Grüße,
    Louise

    als Antwort auf: Vier Schritte zur Erkenntnis #2660
    Louise
    Teilnehmer

    Hallo Kerstin,

    ich verstehe das mit den 4 Schritten auch nicht. Ich hätte gerne ein Beispiel dafür, wie das zu verstehen ist. Vielleicht können wir das beim nächsten Online-Termin fragen.

    Ich hätte gerne diese und andere der wissenschaftlichen Darstellungen tiefer erläutert. Mir fehlt da das Hintergrundwissen, und ich würde mir z.B. Literaturempfehlungen wünschen, damit ich mir das fehlende Wissen noch aneignen kann. Bei den Röntgenaufnahmen von fehlenden Gehirnen in Video 1 fragte ich mich sofort, warum ich das denn glauben sollte. Heutzutage sind Fotos keine Beweise mehr, es kann alles gefälscht sein.

    Falls es aber stimmt, dass es Menschen ohne Gehirn gibt, dann hätte ich gerne eine Erklärung dafür, wie denn bei denen der Organismus funktioniert. Nach der schulmedizinischen Lehre steuert das Gehirn doch den gesamten Körper, auch z.B. die Muskeln. Wie funktioniert es ohne Steuerzentrale? Sind dann vielleicht dezentral in allen Zellen „Gehirne“, die das übernehmen? Auch die nachfolgenden Erläuterungen über die Bildung von Synapsen beziehen sich doch auf Verbindungen im Gehirn, da sehe ich einen Widerspruch.

    Nachvollziehen kann ich, dass Gefühle zur Ausschüttung von Botenstoffen führen und dass diese körperliche Auswirkungen haben. Denn das hat ja jeder schon selber erlebt. Wenn ich große Angst habe, zittere ich womöglich. Wenn zuviel Angst gespeichert und verdrängt wird, könnte sich das Zittern verselbständigen in ein Krankheitsbild, das Beispiel erscheint mir plausibel. Welche 4 Verschaltungen braucht nun ein materialistisch eingestellter Mensch, um diesen Gedankengang nachzuvollziehen? Ich kann programmieren, aber ich verstehe trotzdem nicht die Funktionsweise von Neuronen und Synapsen – dafür bräuchte ich mal eine neurobiologische Einführung, die für mich verständlich ist. Vielleicht können wir Clemens ja auch danach mal fragen.

    Oder anders ausgedrückt: wenn Clemens von Intuition und von seiner Methode spricht, kann ich ihm gut folgen. Wenn er aber wissenschaftliche Erkenntnisse erwähnt und diese zur Begründung heranzieht, kann ich ihm fast nie folgen, leider. Mir erscheint das immer so, als würde er in der Begründung mehrere logische Schritte auslassen, die er vielleicht verinnnerlicht hat, ich aber noch nicht, weil ich sie nicht kenne. Eine mathematische Beweisführung ist das jedenfalls nicht. Ich gebe mich derweilen mit dem intuitiven Nachvollziehen seiner Methode zufrieden, denn dass diese wirkt, habe ich selber ja schon erfahren.

    Viele Grüße,
    Louise

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