Verfasste Forenbeiträge

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  • Adèle
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    Liebe Ursula,

    mir geht es ähnlich.

    Zu Anfang habe ich immer noch gehofft, Gleichgesinnte zu finden, die sich nicht von der Panikmache anstecken lassen und einfach gelassen bleiben. Ich habe keine Angst vor Corona. Und dabei bleibt es auch. Ich vermeide die Nachrichten, da es eh immer nur die gleiche eintönige Suppe ist. Im jetzigen Stadium wird auch kaum noch einer zugeben, einen Fehler gemacht zu haben. Ich versuche meinen Weg zu finden, dass ich mich von diesen Nachrichten distanziere und versuche vom Gefühl her, durch die Masken zu schauen. Das klingt vielleicht merkwürdig, aber anders geht es nicht.

    Im Büro müssen wir auf den Gängen die Maske tragen. Es mehrt sich immer mehr, dass Kollegen mit runtergezogener Maske dastehen und sich unterhalten. Es gibt viele, die keine Lust darauf haben, aber sie brauchen das ok von oben, die Maske komplett weglassen zu dürfen. Das ist auch so eine materialistische Sicherheit. Man gibt die Beurteilung anderen ab und glaubt, was da von der Politik kommt.

    Jeden Tag gibt es Meldungen, dies passiert wegen Corona, jenes passiert. Aber bitte wer soll das denn jetzt wirklich wissen. Und, welcher Journalist hinterfragt das denn wirklich? Meine Meinung ist, solange ein Test überhaupt nicht Corona testet, sondern irgendwelche Eiweißverbindung, ist das völlig sinnlos zu testen. Die Menschen werden aus Angst krank. Unabhängig davon, wäre es eben die materialistische Ebene. Wenn man denkt, man wird davon krank, wird man es auch.

    Wenn wir auf die Seele schauen, dann könnte man sagen, die Seele sieht sich diese Entwicklung in diesem Leben mal an. So, als ob sie danebensteht und zuschaut. Wenn du das loslösen kannst, und sagst, ok das ist alles dem Materialismus geschuldet. Der Gier einzelner Menschen nach Macht und Geld, der Unfähigkeit anderer Menschen, eine eigene Meinung zu haben bzw. anderen zuzugestehen und das Massengerede mal zu hinterfragen und am Ende, einen eigenen Weg zu gehen. Gehst du ihn, bist du ein Verschwörungstheoretiker. Was nichts anderes ist, als die Meinung des ängstlichen Menschen, der blos nicht selber nachdenken möchte. Was natürlich erschwert wird durch die einseitige Berichterstattung.

    Doch diese Unsicherheit und Panikmache können wir umgehen, indem wir uns von diesem materialistischen Gedankengepräge lösen. Ich trage die Maske beim Einkaufen auch. Habe keine Lust auf Streit. Meine Seele möchte Ruhe oder eben Harmonie. Die gebe ich ihr, indem ich den Widerstand aufgrund meiner Wahrheitsempfindung aufgebe, der mich sonst nur kirre machen würde. Dabei gebe ich abere nicht meine Meinung und damit meine Wahrheit auf. Wenn mich jemand nach meiner Meinung fragt, sage ich sie. Ich umgebe mich mit Freunden, die keine Scheu vor Umarmung haben und kein Mundschutz tragen. Das tut meiner Seele gut.

    Es ist ja auch so mit dem Seelenschreiben. Da gibt es nur ganz wenige Menschen in meinem Freundeskreis, denen ich davon erzähle/erzählen kann. Es bleibt aber dennoch meine Wahrheit. Und glaub mir, es wird auch in der Schweiz Proteste geben. Es gibt sie hier in Deutschland, Berlin, Stuttgart und sicher noch woanders. Es gibt die Menschen, die müde werden, so bestimmt und ihrer Freiheit beraubt zu werden. Diesen Menschen bin ich dankbar. Und in Deutschland fängt wohl nun ein Untersuchungschausschuss an wie damals während der Schweinegrippe. Es ist Bewegung da. Sie wird lauter. Und das gibt mir die innere Gelassenheit.

    Ich hoffe diese Gedanken können dir ein wenig helfen.

    Liebe Grüße
    Adèle

    als Antwort auf: Mit welcher Begründung nehme ich Nahrung auf? #10101
    Adèle
    Teilnehmer

    Hallo liebe Ursula, Hallo liebe Anja,

    ich freue mich sehr über eure ganz wunderbaren Reflexionen!

    @Ursula, dein weites Wissen um die Dinge in der Welt weckt die verlorene Neugier wieder in mir.

    @Anja, deine so gelungenen Bilder (z.B. die Seele mit zu viel Materie zutexten. Das passt so gut in manch eine Situation, die ich schon erlebt habe)

    Das bringt mich mit meinen Gedanken ein großes Stück weiter!

    Vielen Dank für diese fantastischen Einblicke in euer Bewusstsein! Ich freue mich auf weiteren schönen Austausch.

    Schauen wir, was Modul 2 an den Tag bringt.

    Liebe Grüße
    Adèle

    Adèle
    Teilnehmer

    Liebe Irmi, Liebe Ursula,

    ich danke euch sehr für eure Antworten.

    Dabei sind mir die folgenden Gedanken gekommen.

    @Irmi,
    Es ist so interessant, was du schreibst. Das wird noch einige Zeit für mich dauern, bis ich die Muster/meine Prägung, die mir heute diese Stressgedanken und -gefühle verursachen, aufgelöst habe. Aber so toll, ist mir gar nicht bewusst gewesen. Vielen Dank dafür!!

    Das Beispiel mit dem Sandkasten ist ganz wunderbar. Das zu transformieren auf mein jetziges Leben muss ich durchdenken.

    Hier nur ein erster Gedanke: Wenn ich jetzt z.B. meine Pferde nehme, so habe ich hier andere Gedanken. Ich freue mich so sehr, die Zeit mit ihnen zu verbringen. Und ich möchte sie solange bei mir haben, so lange sie in diesem Leben leben. Sie zu verkaufen oder zu verschenken wäre für mich ein Verrat an ihren Seelen. Ich beobachte sie genau und weiß, dass sie sich hier wohl fühlen, so wie sie hier leben.

    Bei anderen Dingen, wie z.B. eine Couch oder ein Pulli, verstehe ich die Grundidee, nicht zu klammern. Allerdings sehe ich auch, dass ich mit den Dingen sorgfältig umgehen möchte, damit sie länger halten. Wir haben so eine starke Wegwerfmentalität, so dass ich denke, dass man vermutlich schon beim Kauf beginnen sollte sich zu fragen, brauche ich das Teil wirklich? Denn wenn ich es wegwerfe, weil ich es loslassen kann, verschmutze ich die Umwelt noch und nöcher. Klar, wenn ich Dinge, die ich nicht mehr nutze verschenke, dann sieht es etwas anders aus.

    Die LIEBE in dem scheinbar Bösen, ist es die Suche dieser Seele nach Harmonie? Bzw. die Seele weiß doch alles, warum muss sie diese Erfahrung machen? Was ist die Harmonie in dem scheinbar Bösen? Da muss ich schon noch bisschen drüber nachdenken.

    @Ursula,
    Ich musste so sehr lachen über deine kleine Geschichte vom Dalai Lama. Danke dir sehr!!
    Es ist so unglaublich schwer, nicht zu werten. Ich denke, das ist eine Prägung, die wir alle erhalten haben. Gut/schlecht, schwarz/weiß. Und irgendwann später lernt man, dass es noch grau-Stufen gibt. Doch schlussendlich ist es immer noch eine Wertung. Wirklich tolerant zu sein, und damit überall Freude zu spüren, bedeutet, nicht zu werten. Je länger ich darüber nachdenke, um so klarer wird es mir, was für eine Mammutaufgabe das ist. Ich danke dir für diesen Denkanstoß.

    ein schönes Wochenende!
    Adèle

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