Video 4: Aufgabe 3: Wie fühlt sich dein Vorleben an

By Irmi

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  • #8554
    IrmiIrmi
    Teilnehmer

    Wenn ich als geistiges Kontinuum wieder inkarniere, inkarniere ich da in den männlichen Samen oder in das weibliche Ei?

    In der Natur um uns herum, die uns immer ein Spiegel ist, ist im männlichen Samen das gesamte Leben schon vorhanden und ebenso im befruchteten weiblichen Ei. Da das Ei befruchtet wird, inkarniere ich also weder ins Ei, noch in die Gebärmutter, sondern in einen männlichen Samen, der entweder aufgenommen oder abgestoßen wird vom bereitliegenden Ei bei der Mutter.

    Mein (Seelen-)Samen ist ein winziger Teil pro Ejakulation des Mannes von 180 Millionen Spermien!!!
    Da findet also, meinem logischen Verständnis nach, eine Teamarbeit zwischen meiner Mutter und meinem Vater statt, die einwilligen, dass ich jetzt komme. Vielleicht unbewusst, aber ihre Seelen sagen Ja zu mir, oder? Denn sonst würde das bereitliegende, zu befruchteten Ei mich nicht aufnehmen, sondern einen anderen (Seelen-)Samen, der auch inkarnieren will. Dies ist ein Dreier-Einverständnis-Verhältnis, oder?

    Was meint Ihr andere Studenten zu meinem Gedankengang?
    Irmi

    #8574
    May PaaschMay Paasch
    Teilnehmer

    Hallo Irmi,
    habe ich noch gar nicht so genau angesehen, die Frage. Aber so, wie Du es dastellst, erscheint es mir plausibel.
    May

    #8576
    Maria GötzeMaria Götze
    Teilnehmer

    Hallo Irmi,

    ein wirklich interessanter Gedanke!

    Ich glaube, dass ich in dem Moment inkarniert bin, als das Ei und das Spermium verschmelzten, also bei der ersten Zellteilung. Meine Vorstellung ist folgendermaßen: ich als Seele schwirre im Universum rum, also, wie verschmiert, und lande schnurstracks am richtigen Ort und zur richtigen Zeit bei den richtigen Leuten. Die Eltern sind die Richtigen, aber es kann auch sein, dass ich (auch) wegen jemand anderem hier bin. Dieser Jemand hat schon auf mich gewartet, ich bin ihm gefolgt.
    Es heißt ja, jedes Wesen hat eine Seele. Eine Blume hat eine eigene Seele, die Blumensamen ebenso, ein Baum, der Apfel hat eine eigene, der Apfelkern hat eine. Der männliche Samen hat eine und das weibliche Ei hat eine und durch ihre Verschmelzung findet eine Wandlung statt. Die beiden Ei-und Samenseelen inkarnieren woanders, so wie alle Seelen nach Verwandlung und Tod. Und nach jedem Tod und Wandlung entsteht etwas Neues.
    Das (unbewusste) Einverständnis meiner Eltern ist für diese Inkarnation sicher auch Voraussetzung und ich hatte sicher auch einen triftigen Grund, dass ich hier gelandet bin.
    Meine Erklärung kommt mir etwas holprig vor, aber der Grundgedanke ist der, dass alles und jeder eine extra Seele hat, die alle zusammen gehören und ein großes Ganzes bilden. Untereinander gibt es Gruppen. Viele male inkarniert man als Mineral, Molekül, Zelle, Pflanze, Organ, Bakterium, Tier, Mensch u.s.w..

    Ich danke dir für den Gedankenimpuls,
    liebe Grüße
    Maria

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