Ursache für "bösen "Menschen gefunden!

By christine dettweiler

Startseite Foren KubyStudium Semester 1 Modul 13: Jedes Wesen ist liebenswert Ursache für "bösen "Menschen gefunden!

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  • #3121

    Bei der Einzelarbeit: Erkenne die Ursache, was hat einen bösen Menschen böse gemacht,
    erkenne ich, dass der Peiniger aus der letzten Inkarnation selbst in einen Vergewaltigungsakt
    inkarniert. Im Erwachsenenalter macht auch er das, obwohl er immer als Ausgestoßener leidet.
    Es war ihm nicht bewusst. Jetzt ist ihm das bewusst, jetzt setzt er sich für Frauenrechte und gegen Gewalt
    von Männern an Frauen ein.

    #3138
    Elke B.Elke B.
    Teilnehmer

    Hallo Christine,
    So bemerkenswert wie Dir in Deinem Beitrag erging es auch mir in der Einzelarbeit. Zwei seit Jahren miteinander verbundene Menschen erleben eben dieses Trauma in ihrer Kindheit unabhängig voneinander und vergraben es ebenso unabhängig voneinander tief in ihrem Inneren, so dass das Bewusstsein ein solches Erlebnis völlig ausschließt. Beide treffen vollkommen andere Entscheidungen für ihr zukünftiges Verhalten. Für den Einen ist Schweigen die erste Wahl für den Anderen brüllen und Angriff wenn es auch nur annähernd nach einem Konflikt „riecht“. Beide hatten viele Jahre lang keinerlei Erinnerung mehr daran, einer von beiden sogar bis zur Einzelarbeit. Selbstschutz, der als Kind offensichtlich funktionierte, mit zunehmendem Alter für beide aber zum Problem wurde.
    Ich liebe das Seelenschreiben, auch wenn es manchmal stellenweise recht unbequem ist und bin voller Dankbarkeit für diese wunderbare Arbeit.
    Danke Clemens Kuby und Team, danke Dir Christine und allen Mitstudierenden. Mit dieser Arbeit sind wir in Siebenmeilenstiefeln unterwegs

    #3140
    Kerstin P.Kerstin P.
    Teilnehmer

    Hallo Christine, hallo Elke,

    Vielen Dank für eure Erfahrungen mit der Übung. Ich finde dieses Modul auch sehr erkenntnisreich und intensiv. Mich würde interessieren, ob ihr einen Menschen umgeschrieben habt, den ihr persönlich kennt oder eine „fremde“ Person.
    Ich habe beides gemacht, und finde das schon sehr unterschiedlich, weil ich z. B. Zu einer historischen Person keine persönliche Beziehung habe und nicht direkt betroffen bin. Die Ursachen waren mir bei der Person, die ich kenne, viel leichter zugänglich. Dafür war die Erkenntnis über die Seelenwelt der Person, die ich nur aus den Medien ‚kenne‘, aufschlussreicher.

    Viele Grüße
    Kerstin

    #3143
    Evelyn BEvelyn B
    Teilnehmer

    Hallo! Danke für die Schreiben eurer Erfahrungen

    – bei der Aufgabe in diesem Modul

    habe ich sogleich einen Mensch in meinem ganz nahen Umfeld gesehen/hat mich berührt und mit Seelenschreiben gearbeitet.
    es ist so dass meine eigene Biografie damit berührt ist ohne das ich selbst in den Ereignissen dabei bin, je „näher“ je mehr eigenes Thema?

    einen „fremden bösen“ Menschen ist mir nur nach langem Nachdenken eingefallen, bin da nach außen hin – viel leicht- noch nicht so „frei im Denken/Fühlen“ – Mitgefühl wächst spüre ich

    LOVEvE 🙂

    #3329
    BrissaBrissa
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,
    Mir fällt das Wort böse oft bei meiner Mutter ein. Das tut weh. Ich hätte gerne jemand anderen gefunden. Ich tu mir generell schwer, jemanden als böse zu sehen. Ich seh darin meist Beschränktheit und gegen diese kommt man nicht an, denke ich (Trump, Hitler,…). Ich fühl da eher Überheblichkeit und Ohnmacht bei mir als Wut und Zorn. Kerstins Beispiel (Breivik) war toll für mich und inspirierend, da fühle ich nämlich meine Grenze und sehr wohl das Gefühl von böse und Wut. Es gibt so Vieles, das man anschauen kann. Ich bleib jetzt mal bei meiner Mutter, sie ist ja kein unwichtiger Mensch in meinem Leben. Ich möchte die Aufgabe einen ‚fremden bösen‘ Menschen auch einmal machen, wenn es passt, und bin gespannt auf den Unterschied. Übrigens tat die Aufgabe mit meiner Mutter sehr gut. Ich konnte ein Muster finden, das bis zu meinem Urgroßvater reicht und ich habe im Seelengespräch sehr viel erfahren, was Kriegserlebnisse mit Menschen macht (Thema was macht Menschen böse), aber auch ganz neue reale Details der Familiengeschichte. Das hat mich sehr demütig und versöhnlich gestimmt und mit Liebe für meine aggressiven Familienmitglieder erfüllt.
    Und danke auch für eure Erzählungen! Das Bild der Siebenmeilenstiefel von Elke kann ich auch unterschreiben. Und was gibt es Schöneres Evelyn, wenn Mitgefühl wächst. Liebe Grüße an alle

    #3332
    Elke B.Elke B.
    Teilnehmer

    DHallo Brissa, hallo alle Miteinander
    Danke für Deinen offenen Brief. Deine Gefühle und Worte verstehe ich sehr gut. Auch die Motivation „anzuschauen…und bei der Mutter zu bleiben“, das entspricht exakt dem Grundgefühl, das es generell ( auch mir) schwer fällt jemanden als böse zu sehen. Und genau dieser Umstand hat mir in der Vergangenheit, bei mir selbst, schon viel zu Denken gegeben. Mein Vater beschrieb mich, auf Grund dessen, das ich immer eine Erklärung zu finden suchte, warum jemand etwas „unerklärliches, entsetzliches“ tat, einmal als „zu gut für diese Welt“. Gefühlsmäßig stand ich damit in einer Aussenseiterposition und dachte nur, wie das Desaster jemals aufhören soll, wenn man da nicht hinschaut. Das hinschauen nicht einmal genug ist, war mir bewusst und heute wundere ich mich kein bisschen, das ich im Kubystudium gelandet bin. Meine persönliche Erklärung für dieses „Verständnis“ war, das ich wohl die Konsequenz aus eigener Erfahrung kennen muss ebenso wie die Tatsache das „Auge um Auge und Zahn um Zahn“ erst dann aufhören, wenn wir uns der Angelegenheit stellen statt zu re-agieren.
    Während des Studiums von Modul 15 stand mir plötzlich wieder ein Gefühl von „ignoriert werden bzw. manipuliert werden“ im Weg, das ich schon mehrfach aus der Opferposition mit Seelenschreiben bearbeitet habe und irgendwie wurde das Gefühl, als Täter diese Gefühlslage verursacht zu haben so stark, das ich fast mühelos in eine Inkarnation zurückschrieb in der ich tatsächlich meine Macht mit Ignoranz und Manipulation ausspielte, dafür aber nicht wie erhofft Liebe sondern Verschlossenheit, Abneigung ja sogar Hass erntete. Um diese Gefühle nicht ertragen zu müssen halfen immer nur, noch ausgeklügeltere Manipulationen um wenigstens halbwegs auf meine Kosten zu kommen. Ein tragischer Selbstläufer, wurde mir bewusst. Wie wohltuend das umzuschreiben in die mir heutige Bewusstheit. (Hier passierte mir wohl aus der anderen Perspektive zu betrachten, der Blick auf ein Schmerzbild dass offensichtlich umgeschschrieben werden wollte/könnte)
    Die „Quittung“ (positiv) kam schon am nächsten Tag: Bei einer, von mehreren gemeinsam betrachteten Angelegenheit und der Frage ob ja oder nein, gelang es mir, so scheint es, zum erstenmal die Worte zu finden, die sachlich Gegebenheiten beleuchten, die nur eine mögliche gemeinsame Entscheidung zur Folge haben können.
    Ich staune nicht schlecht als n i c h t die erwartete Ignoranz bzw. Manipulation geschieht sondern die Menschen um mich herum den Ball aufnehmen, weiterdenken und letztlich zum gleichen Ergebnis kommen.

    Mich als Täter mit der dazugehörigen Gefühlslage in dem dazugehörigen „Hamsterrad“ zu betrachten ………..und umzuschreiben ………..hat mir die Tür zu einem weiten Handlungsspielraum geöffnet. Wir waren uns einig und ich gehörte dazu oder umgekehrt 😊
    Spannend, spannend, spannend.

    Gerade bin ich einfach nur dankbar: in Richtung Clemens Kuby, den Menschen um ihn herum, den Mitstudierenden, Dir liebe Brissa, den Menschen um mich herum, bis hin zu mir selbst, das ich immer wieder den Mut habe zu schreiben und meiner Seele den Raum zu geben und damit wirklich frei zu werden. Und das ich damit auch bei Anderen etwas in Bewegung bringe, it’s magic.

    Es ist nicht immer schön und leicht und doch so befreiend, das man garnicht anders mehr kann, als zu schreiben wenn der Weg blockiert zu sein scheint.
    Danke
    Herzliche Grüße rundum
    Elke

    #3336
    BrissaBrissa
    Teilnehmer

    Wow, liebe Elke. Da hast du ja einen riesen Schritt gemacht, ein Täterleben zu finden und dass das dann auch so leicht kam. Das habe ich noch nicht, ein Täterleben gefunden. Aber am besten ist natürlich, dass deine Bearbeitung so gut war, dass du schon neue Situationen kreierst, ein anders Verhalten erntest. Danke für deine ausführliche Erzählung. Interessant auch, dass Menschen oft starke Ähnlichkeiten haben (z.B. jemand schwer als böse sehen) und sich dann doch wieder eine ganz eigene persönliche Geschichte schreibt, der wir Platz geben müssen, um an die eigene Ursprungsidee einer Reaktion zu kommen, sonst gelingt die Transformation nicht. Das fasziniert mich dieser Gegensatz, ähnlich und doch persönlich. Und trotzdem inspirieren die Geschichten der anderen. Apropos…
    Möglicherweise hast du mich mit deinem Switch in ein Vorleben inspiriert. Meine Mutter, die sich gerne aufführt wie ein Feldwebel, nennt sich gerne lachend meine Sklavin. Wir haben, Gott sei Dank, auch eine humorvolle Seite. Ich bin aber hellhörig geworden bei dem Wort Sklavin. Ich weiß noch nicht, wann ich reif bin, da reinzuschauen, alles braucht seinen Zeitpunkt. Aber etwas klingt da an. Vielleicht war ich nicht nett zu meinem Personal, meinen Sklaven und kriege jetzt die Retourkutsche ;). Schön, dass sich unsere Herzen mit Demut, Liebe und auch Humor füllen. Herzliche Grüße zurück, Brissa

    #3339
    Elke B.Elke B.
    Teilnehmer

    Erstaunen war auch meine innere Reaktion liebe Brissa. Das war sehr unerwartet für mich, in diese Rolle so scheinbar mühelos hineinzuschreiben, da ich davor gleichermaßen Angst wie auch Neugier empfand. Letzteres vor allem auch durch die Beschäftugung mit dem Thema „Es gibt keine bösen Menschen“. Besonders Kerstins Wahl der Betrachtung von Breivik und ihren Mut direkt in das „Geschehen“ hineinzuschreiben, haben in mir etwas an die Oberfläche gespült was ich in einer Opfersituation einmal dachte, als ich verletzt und wütend zugleich war, vor allem über die Aussage einer Person die ich um Rat ersuchte und die mir auf meinen Schmerz auch noch den Satz in die offene Wunde bohrte: „Das hat sich Deine Seele so für dich ausgesucht um etwas zu lernen.“ Fassungslos dachte ich: „was für ein Unsinn so blöd kann meine Seele garnicht sein, ich weiß auch das ich in mir das gesamte Potential habe auch so zu handeln wie mein Peiniger, aber ich bin doch frei in der Entscheidung wie ich mit anderen umgehe und ich weiß wenn ich jemandem etwas antue, dann muss ich mit dem Gegenschlag rechnen!!!“
    In der Betrachtung dieses Gedankens weiß ich, ich muss das irgendwann gelernt haben sonst sei mir das doch überhaupt nicht zu Bewusstsein gekommen.
    Daraus kann die Bereitschaft Verständnis zu entwickeln doch nur erfolgt sein, vor allem das Verständnis für mich selbst. Letztlich geht es um Verstehen und begreifbar machen dann ist Umschreibung oder Umdenken bei mir gefühlt am erfolgreichsten. Wenn ich mich dabei nur „belügen oder beruhigen“ wollte, würde ich selbst keinen einzigen Satz mehr schreiben. Und ich schreibe gerne und viel.
    Dankbarkeit passiert da von ganz alleine.
    Liebe Grüße
    Elke

    #3340
    Elke B.Elke B.
    Teilnehmer

    Noch eine kurze Anmerkung: Modul 15 hat mich innerlich so sehr erfreut besonders das Video 7, das ich bildlich gesprochen amüsiert und frei wie ein Kind Trampolin hüpfe und dabei in der Luft Purzelbäume schlage. Will heißen: It’s really magic!

    #3359
    BrissaBrissa
    Teilnehmer

    Ja, wir quellen alle über bzw. in deinem Fall, du machst spielerische Luftsprünge :). Liebe Grüße, Brissa

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