Kubybegleitung und Finanzamt

By Louise

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    Louise
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    Hallo Ihr lieben Mitstudentinnen und Mitstudenten,

    gibt es unter uns jemanden, der Erfahrung mit einer selbständigen Tätigkeit hat und mir vielleicht bei steuerlichen Fragen etwas weiterhelfen kann? Es scheint, dass ich kurzfristig keinen Steuerberater mit freien Kapazitäten mehr finde (frühestens Ende Januar, wurde mir heute gesagt, und ich habe eine Frist bis 30.11.18).

    Ich bin vom Finanzamt angemahnt worden, meine Einkommensteuererklärung für 2014 kurzfristig nachzureichen, weil ich wegen des Bezugs von Krankengeld dem Progressionsvorbehalt unterliege. Das betrifft nicht nur 2014 (schwere Handverletzung beim Survivaltraining), sondern auch 2017 (Burnout und Depression in meinem mistigen aktuellen Beruf), und so muss ich jetzt für 4 Jahre die Erklärung nachreichen. Mein jetziger Job als Angestellte in der IT einer Versicherung hat mich immer wieder in Krankheiten und bis in den Burnout geführt, u.a. deshalb will ich ja jetzt Kubybegleiterin werden.

    Ich mache meine Steuererklärungen – als Angestellte – seit über 30 Jahren selbst, aber nun bin ich etwas überfragt: ich möchte erwirken, dass das Finanzamt mir sämtliche teuren Aus- und Weiterbildungen steuermindernd anerkennt, die ich seit 2011 Jahr für Jahr absolviert habe. Das Kubystudium ist nur die letzte zahlreicher Weiterbildungen, davor habe ich viel im Bereich Wildnispädagogik / Survival gemacht, was auch hilfreich war zur Überwindung meiner EXISTENZANGST.

    Sind die Ausbildungskosten für ein völlig neues Berufsbild Werbungskosten oder Sonderausgaben und muss ich dafür ggf. sogar eine Anlage S oder G ausfüllen (vorweggenommene Werbungskosten)? Wie ordnet das Finanzamt überhaupt die Kubybegleitung ein? Ist das eine freiberufliche Tätigkeit, oder ist das ein Gewerbe? Ich habe kein Studium, ich bin Mathematisch-technische Assistentin, ein Ausbildungsberuf.

    Für mich ist eine steuerlich finanzielle Entlastung enorm wichtig, um mir die weitere Kubyausbildung leisten zu können, denn mir drohen andernfalls hohe Nachzahlungen für meine Krankheitszeiten.

    Dazu kommt, dass meine Hoffnung, mittels der Kubymethode meine schon länger toten Zähne ausheilen zu können, bisher nicht erfolgreich war. Ich muss auch einen (mindestens) vierstelligen Betrag zur Zahnsanierung ausgeben, und leider sehe ich wenig Aussicht, dies als unzumutbare Belastung absetzen zu können.

    Rein finanziell gesehen kann ich mir das 2. Semester kaum leisten, ich bin aber schon angemeldet und wild entschlossen, dies auch erfolgreich durchzuziehen und dann tatsächlich auch mit dieser meiner tatsächlichen Berufung (!!!!!!!!!!) zu arbeiten und mittelfristig auch einen Gewinn zu erzielen (und später auch davon leben zu können). Meine kumulierten Ausbidungskosten über ca. 9 Jahre belaufen sich aber über einen locker 5stelligen Betrag – das wird dauern, bis ich das mit Kubybegleitung wieder eingespielt habe. Und ob das Finanzamt solange mitspielt, wird sich noch herausstellen.

    Für jeden Hinweis bin ich dankbar!

    Ich bin doch sicher nicht die einzige mit diesem Problem?

    Herzensgrüße,
    Louise

    #8278
    Renata Steffens
    Teilnehmer

    Luise, hast Du rechtzeitig hilfe mit deinen Fragen bekommen können?, Ich habe es eben erst gelesen LG REnata Du brauchst für sowas unbedingt eien netten steuerberatere , der erstmal Aufschub erwirkt

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