Fragen zu Videos 6a, 6c, 6d – Materialismus Loslassen und Seele als Kontinuum

By Adèle

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  • #9939
    Adèle
    Teilnehmer

    Hallo!

    Ich habe mehrere Fragen zu den Videos 6a) 6c) und 6d).

    Im Video 6a) heißt es „.. die schönste Erfüllung, seine Ideen zu materialisieren“ vs. „Loslassen“.

    Einerseits heißt es, sich vom Materialismus lösen, andereseits Ideen materialsieren. Ich verstehe es so, sich vom Überfluss zu lösen.

    Doch frage ich mich, wenn ich nun einen Zustand erreicht habe, in dem ich glücklich bin, zufrieden mit mir, mit dem was ist. Kann ich in diesem Zustand nicht verharren und genießen?

    Clemens sagt, die Seele ist ein Kontinuum und muss sich immer weiter entwickeln. Bei den Gedanken, immer wieder etwas neu zu schaffen, gerate ich bisweilen in Stress. Es erinnert mich sehr an die Wirtschaft und Politik, wo es oftmals nur um „höher, schneller, weiter“ geht. Ist es nicht auch schön, zufrieden zu sein, mit dem, was ist? Stört dies den Gedanken des Kontinuums der Seele?

    Der Entwicklung von G5 z.B. sehe ich skeptisch entgegen. Wenn alles elektronisch kontrollierbar wird, wo bleibt der Bezug zur Natur? Stehe ich meiner Seele mit diesen Gedanken im Weg, wenn ich nicht allen technischen Entwicklungen positiv begegne?

    Was genau ist das Ziel, was man anstreben sollte? Sehr verwirrt mich dann in diesem Zusammenhang z.B. der Auszug aus „Mental Healing“ – „Dalai Lama als Frau“ (S. 176). Wieso will der Dalai Lama im nächsten Leben eine Frau wie Marilyn Monroe sein? Der erste Gedanke bei mir war, das ist doch kein Forschritt. (weil Marilyn selber sehr unglücklich war.)

    Sollte oder will das Universum von uns nicht, dass wir irgendwann alle in Harmonie leben? Dass es keine Kriege gibt? etc.? Im Video 6d) heisst es: „Das Universum ist so eingerichtet, wenn es für alle gut ist, dann ist es für den Einzelnen auch gut.“ Und doch gibt es Machtkämpfe, Kriege, Hunger etc. Und dann möchte jemand wie der Dalai Lama im nächsten Leben eine Frau wie Marilyn sein? Was verstehe ich hier noch nicht?

    Ich danke sehr für input!

    Viele Grüße
    Adèle

    #9940
    Irmi
    Teilnehmer

    Liebe Adèle,
    meine Seele will sich immer klarer und tiefer bewusst werden/sein und aus sich selbst fließen. Um alle Aspekte des SEINS zu erfahren, brauche ich einen Körper als Erfahrungs-Manifestation.
    Als Mann (Dalai Lama) immer wieder inkarniert, will die Seele auch Erfahrungen als Frau machen. Genau das Bewusstsein erleben, wie es ist, eine Marilyn Monroe zu sein mit all den Schwierigkeiten, ein weibliches Sexsymbol für Männer zu sein und doch tief einsam und verletzlich? Da wird am schnellsten gelernt durch Leid und Schmerz, dies ist eine rasche Bewusstseinserweiterung, oder?
    • Im Video 6a) heißt es „.. die schönste Erfüllung, seine Ideen zu materialisieren“ vs. „Loslassen“.
    Mein Beispiel dafür:
    Ein Kind im Sandkasten baut sich eine Burg oder einen Sandkuchen, es „manifestiert“, ist völlig im Prozess des schöpferischen, kreativen Ausdrucks seines Selbst, gleichzeitig ganz entspannt im SEIN, lässt los. Anschließend wird der Kuchen oder die Burg wieder zu Sand und dem Kind ist nur der Prozess des „Kuchen backens“ wichtig, nicht ein Konservieren und Erhalt seines Kunstwerkes. Der Sand dient weiteren Kreationen und Inspirationen.

    Bei dem Sandkasten-Kind entsteht kein Stress, sich immer weiter entwickeln zu müssen. Dieses Gefühl, das Du bei Dir schilderst, ist ein Muster, eine Prägung aus Deiner Kindheit, statt Dich spielerisch zu erfahren hast Du Erfahrung von „Stress“ erlebt. Dieser negative „Stress“ behindert Deine innere Entfaltung, (manifestiert) drückt sich im Körper aus (Symptome) und macht auf Dauer krank. Hier greift das Seelenschreiben der KUBYmethode zur eigenen Heilung.

    Wie innen so außen (spiegeln). Das, was ich außen wahrnehme, spiegelt mein eigenes Denken und Fühlen. Wie oft bin ich doch selber mit mir im Krieg! Kritisiere an mir herum und „putze mich selber herunter“, statt an mich und meine Fähigkeiten zu glauben. Wie schnell nehme ich mich als „Opfer“ wahr, bin jedoch selber der „Schöpfer“ meiner Wahrnehmung durch mein BE-WERTUNGs-Denken.

    Ich selbst werde gerade stark überprüft, wie weit ich geistig-seelisch alles verinnerlicht habe durch die Maskenpflicht, die politisch gewünschte Impfpflicht und Einsetzen von Chipimplantate, der Corona-App und 5G. Hier begegne ich meiner Angst, dass ich nicht selber entscheide was ich möchte, sondern dass andere dies mir aufdrücken. Das ist mir ein sehr vertrautes Muster aus meiner Kindheit und ich bin immer wieder am Seelenschreiben, um genau diese Prägung aufzulösen, um die universelle Liebe und Harmonie tiefer und elementarer in mir zu manifestieren.
    Keine leichte Aufgabe und ein nie endender Bewusstwerdungsprozess!
    Zu verstehen, dass alles LIEBE ist, selbst das scheinbar „Böse“, das da ist, damit ich daran wachsen kann, verstehen und die Harmonie darin erkennen kann.

    Wenn ich mit dem Gesicht zur Sonne stehe, spüre ich die Wärme und das Licht. Die Sonne wirft hinter mir einen Schatten meiner Manifestation. Diesen Schatten kann ich nur sehen, wenn ich mich von der Sonne abwende und umdrehe. Beides gehört zusammen, Schatten und Licht – es liegt an mir, wohin ich meinen Blick wende.

    Adèle, dies sind meine Gedanken zu Deinen Fragen. Kannst Du damit was anfangen?
    Von Herzen,
    Irmi

    #9943
    Ursula Schefer
    Teilnehmer

    Liebe Adèle
    … Ganz spontan – beim Durchlesen deiner so gut nachvollziehbaren Gedanken – kommt mir in den Sinn, dass Dalai Lama selber (!) mal gesagt hat, dass WIR ALLE hier sind, um glücklich zu sein. Punkt. Kein Wenn und Aber. Und das setzt voraus, dass wir geniessen, genau in diesem Moment, in der von dir beschriebenen Situation, ohne Wertung. Ohne irgendetwas müssen zu wollen. Sprenge diese hinderlichen Normen, die uns allen immer wieder auferlegt werden, sei es durch die Gesellschaft oder die Familien oder durch dich selbst.
    Ganz herzlich
    Ursula
    PS : Dalai Lama durfte ich sogar mal live in Zürich erleben. Er ist übrigens auch „nur“ Mensch und freute sich riesig auf das „Züri Geschnetzeltes“ (Spezialität mit Kartoffeln und Fleisch). Er hat unglaublich viel Humor! Ich war erstaunt, dass er Fleisch isst und merkte, dass ich bei dieser Überlegung, gleich wieder in eine Bewertung kam. „Erleuchtete essen doch kein Fleisch ;-o“… Er hat Freude. Punkt. Und das zählt! Die Freude geht nämlich weiter, an andere und wiederum tut es allen gut…

    #9953
    Adèle
    Teilnehmer

    Liebe Irmi, Liebe Ursula,

    ich danke euch sehr für eure Antworten.

    Dabei sind mir die folgenden Gedanken gekommen.

    @Irmi,
    Es ist so interessant, was du schreibst. Das wird noch einige Zeit für mich dauern, bis ich die Muster/meine Prägung, die mir heute diese Stressgedanken und -gefühle verursachen, aufgelöst habe. Aber so toll, ist mir gar nicht bewusst gewesen. Vielen Dank dafür!!

    Das Beispiel mit dem Sandkasten ist ganz wunderbar. Das zu transformieren auf mein jetziges Leben muss ich durchdenken.

    Hier nur ein erster Gedanke: Wenn ich jetzt z.B. meine Pferde nehme, so habe ich hier andere Gedanken. Ich freue mich so sehr, die Zeit mit ihnen zu verbringen. Und ich möchte sie solange bei mir haben, so lange sie in diesem Leben leben. Sie zu verkaufen oder zu verschenken wäre für mich ein Verrat an ihren Seelen. Ich beobachte sie genau und weiß, dass sie sich hier wohl fühlen, so wie sie hier leben.

    Bei anderen Dingen, wie z.B. eine Couch oder ein Pulli, verstehe ich die Grundidee, nicht zu klammern. Allerdings sehe ich auch, dass ich mit den Dingen sorgfältig umgehen möchte, damit sie länger halten. Wir haben so eine starke Wegwerfmentalität, so dass ich denke, dass man vermutlich schon beim Kauf beginnen sollte sich zu fragen, brauche ich das Teil wirklich? Denn wenn ich es wegwerfe, weil ich es loslassen kann, verschmutze ich die Umwelt noch und nöcher. Klar, wenn ich Dinge, die ich nicht mehr nutze verschenke, dann sieht es etwas anders aus.

    Die LIEBE in dem scheinbar Bösen, ist es die Suche dieser Seele nach Harmonie? Bzw. die Seele weiß doch alles, warum muss sie diese Erfahrung machen? Was ist die Harmonie in dem scheinbar Bösen? Da muss ich schon noch bisschen drüber nachdenken.

    @Ursula,
    Ich musste so sehr lachen über deine kleine Geschichte vom Dalai Lama. Danke dir sehr!!
    Es ist so unglaublich schwer, nicht zu werten. Ich denke, das ist eine Prägung, die wir alle erhalten haben. Gut/schlecht, schwarz/weiß. Und irgendwann später lernt man, dass es noch grau-Stufen gibt. Doch schlussendlich ist es immer noch eine Wertung. Wirklich tolerant zu sein, und damit überall Freude zu spüren, bedeutet, nicht zu werten. Je länger ich darüber nachdenke, um so klarer wird es mir, was für eine Mammutaufgabe das ist. Ich danke dir für diesen Denkanstoß.

    ein schönes Wochenende!
    Adèle

    #10011
    Martina Wolber
    Teilnehmer

    Liebe Adele,liebe Irmi,liebe Ursula ,
    was für schöne Worte ,Gedanken , unser Leben ist eigentlich ein Spiel,wir müssen es nur verstehen zu lernen.Wir haben so viele Möglichkeiten,wir können es komplett ausschöpfen,der Gedanke daran lässt mein Herz hüpfen.Schatten und Licht gehört zusammen ,wie schön beschrieben,es liegt an uns wohin wir uns wenden,wollen wir das Schöne ,die Harmonie so bekommen wir sie,wollen wir das Böse so ist es auch da.
    Auch das Beispiel vom Sandkasten ist so einzigartig ,das Kind hatte Spaß ,hat einen Kuchen gebacken und hat ihn wieder zerstört.Es hatte seine Freude beim Spiel und hat es nicht anhaften lassen.

    Ich danke Euch und wünsche mir noch einiges von Euch zu lesen.
    Liebe Grüße Martina

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