Fallbeispiel

By Louise

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  • #3007
    Louise
    Teilnehmer

    Hallo liebe Mitstudenten/innen,

    ich weiß nicht, wo ich diese Frage am besten plazieren kann, ich versuche es mal hier. Eine Bekannte bittet mich um Hilfe. Sie ist an einem Glioblastom (Hirntumor) operiert worden, verweigert aber die Chemotherapie und lebt jetzt in einem Hospiz. Das heißt dann wohl, dass die Ärzte sie schon aufgegeben haben. Sie möchte die Ursache ihrer Erkrankung finden. Ich bin im Gespräch mit ihr wie blockiert, die richtigen Fragen zu stellen. Sie sagt, sie hatte vor der Operation keine Symptome, und es ging ihr wunderbar. Es geht ihr auch jetzt wunderbar. Sie hat keine Angst vor dem Tod, möchte aber gerne weiterleben. Ins Krankenhaus wurde sie von Mitmenschen gebracht, als sie plötzlich nur noch unlogisch sprechen konnte. Das war also das einzige Symptom, das ihr bewusst ist. Ich habe den Einstieg so gemacht, dass ich sie nach ihren Gefühlen frage und woran sie diese erinnern. Ihre Gefühle sind aber positiv, sie lässt kein Problem und keinen Konflikt erkennen. Über Assoziationen zum Begriff „Krebs“ sind wir auch nicht weitergekommen, auch nicht über die Zuschreibung von „Starrsinn“ in einer Liste von Luise Hay, die sie selber in das Gespräch eingebracht hat. Ich habe mir schildern lassen, wie der Tag verlief, bevor sie ins Krankenhaus kam, und habe auch da keinen Ansatzpunkt gefunden. Jetzt bin ich ratlos, wie ich weitermachen kann. Vielleicht fällt Euch etwas dazu ein?

    LG, Louise

    #3038
    Evelyn B
    Teilnehmer

    „bittet um Hilfe“
    Wie helfen, was helfen, wann helfen, wozu….?
    Wie ist es, sieht es aus, wenn „die Hilfe“ nicht mehr nötig/ gemacht ist
    wie soll es nach der Hilfe sein

    Liebe Grüße von Evelyn

    #3040
    Michaela K
    Teilnehmer

    Liebe Louise,
    beim Durchlesen Deines Beitrages fällt mir auf „…wurde sie von Mitmenschen gebracht, als sie plötzlich nur noch unlogisch sprechen konnte“. Die Frage: Wann und wo ereignet sich diese Situation, wer ist daran beteiligt- Wie geht es Dir, wenn Du plötzlich nur noch unlogisch sprechen kannst – merkst Du selbst, dass Du plötzlich nur noch unlogisch sprechen kannst – wie fühlst Du Dich…? Wenn Du magst, liebe Louise, schau mal, was diese Fragen bewirken.
    Und nun eine Frage an Dich, liebe Louise, bezugnehmend auf Deinen Beitrag im 10.Modul: „Hast Du den, von Deiner Arbeitskollegin angebotenen Salat annehmen und Dir schmecken lassen können – welche Wirkung hat das“?

    Alles Liebe,
    Michaela

    #3049
    Ilona
    Teilnehmer

    Hallo Louise,
    ich habe gerade erst deinen Beitrag gelesen und meine Assoziation zu Gehirntumor und unlogisch sprechen, ist Kontrolle bzw. Kontroll-
    verlust. Kontrolle ist für viele Menschen ein ganz wichtiges Thema, ohne dass sie wissen und merken, dass dahinter Suchtstrukturen stehen.
    Vielleicht könnt ihr mit dem Thema Kontrolle etwas anfangen.
    Alles Gute
    Ilona

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