Emotionen – Eigene Erfahrungen

By Davina Strack

Startseite Foren KubyStudium Semester 1 Modul 09: So entstehen Synapsen im Gehirn Emotionen – Eigene Erfahrungen

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  • #8820
    Davina Strack
    Teilnehmer

    Hallo an alle,
    dieses Modul finde ich wieder mal sehr interessant.

    Nach meinem Erlebnis im letzten Modul habe ich nun mit meinen Emotionen wie „Verlassen werden“, „Verraten werden“, „Benutzt werden“, „alleine sein“, usw. gearbeitet, die mir Schmerzen im rechten Arm bereitet haben. Gestern waren die Schmerzen fast nicht mehr zu spüren. Ich freute mich darüber.

    Und gestern Abend ging ich zu einem Elternabend von einem unserer Mädels und erlebte etwas Erstaunliches: Eine Mutter, die mit mir vor ein paar Tagen noch herzlich und wie eine „beste“ Freundin sehr oft mit mir über eines der Schul-Probleme ihrer Tochter gesprochen hatte, beachtete mich – nach meinem Empfinden – fast gar nicht, hing bei anderen Müttern rum und „tuschelte“ – nach meinem Empfinden – dann noch mit der Lehrerin. Plötzlich waren alle meine Emotionen aus dem Erlebnis wieder da. Ich spürte es, dachte aber noch nicht darüber nach, sondern fuhr erstmal nach Hause. Unterwegs merkte ich allerdings, dass die Schmerzen im Arm in vollem Umfang wieder da waren, eigentlich sogar noch stärker als vorher.

    Heute Morgen dann schrieb ich meine Emotionen auf: benutzt werden, verraten werden, alleine sein, kurz: ich bin die ARMe- dazu das Symptom: Schmerzen im ARM… so habe ich es interpretiert.

    Jetzt gerade höre ich wieder in meinem Kopf: „Davina, lösch deinen Text wieder, niemand interessiert sich für deine Gefühle“. Aber ich lasse es trotzdem stehen und werde auch dieses Thema demnächst angehen.

    Zu meinem in Modul 8 beschriebenen Schmerzbild habe ich schon ein Heilbild geschrieben, wovon ich schon ein Leben lang tagträume. Das wurde mir bewusst, als ich über das Heilbild nachdachte. Als ich es schrieb, kam ich aus dem Grinsen gar nicht mehr raus.
    Ich werde es noch präziser, noch detaillierter beschreiben. Ich merke, dass es eine helle Freude in mir auslöst.

    Also, ich finde einfach alles nur noch spannend und bin froh, das Studium zu machen, weil ich ENDLICH gefunden habe, wonach ich schon lange suche: Wie kann ich Schöpfer meines Lebens werden!

    Danke an Clemens und Rouven und an das gesamte Team für die Möglichkeit, in kurzer Zeit so viel Wissen vermittelt zu bekommen.
    Danke an euch alle! Es tut mir gut, zu wissen, dass ihr ebenfalls diesen Weg geht.

    Ich freue mich auf unser Live-Meeting heute Abend.

    Herzliche Grüße
    Davina

    #8835
    Maria Götze
    Teilnehmer

    Hallo liebe Davina,

    ich danke dir für deine Offenheit, ich kann deine Freude richtig spüren.

    Mit Selbstreflexion hast du schon so viel gewonnen! Die „Arme“ und den Schmerzen im „Arm“ hört sich stimmig an und das, was dein Gefühl sagt, so ist es auch. Du hast dein Leben selbst in der Hand und kannst selbst was (positives) daraus machen.

    Bei mir sind es meine beiden Schnappfinger (Mittelfinger), die mich beschäftigen. Wenn ich eine Faust mache, gehen sie manchmal gar nicht mehr auf von selbst. Das ändert sich stündlich. Es ist, als ob ich eine gewisse Sicherheit nicht loslassen will/kann. Ich hänge über einem Abgrund – da häng ich grad und trau mich nicht…

    Liebe Grüße
    Maria

    #8841
    Davina Strack
    Teilnehmer

    Hallo Maria,
    vielen Dank für deine Nachricht.

    Ganz spontan kommen mir folgende Gedanken in den Sinn:

    Du sagst zu mir: du hast dein Leben selbst in der Hand. Ja, das stimmt und du auch.
    Interessant, dass du – dein Leben in der Hand – eine Faust machen möchtest. Möchtest du dein Leben mit der Faust einschließen oder zudecken oder dunkel machen?
    (Oder probierst du die Faust wegen deinen Fingern immer wieder?)
    Wie kommst du auf Schnappfinger?
    Was willst du schnappen?
    Oder was hast du geschnappt, das du mit den mittleren Fingern festhälst?
    Welche Bedeutung haben diese Finger für dich?
    Willst du sie vielleicht nicht zeigen?
    Oder würdest du sie gerne mal (jemandem) zeigen und verbietest es dir (höflicherweise)?
    Wie kommst du darauf, dass es eine gewisse Sicherheit ist, die du nicht loslassen willst?
    An was genau hängst du über dem Abgrund?
    Ist das, woran du hängst, diese gewisse Sicherheit?
    Wie tief ist der Abgrund?
    Was ist unter dem Abgrund? Kissen? Wasser? Ein Weg? Ein Mensch?
    Wie lange kannst du noch so hängen?
    Was genau traust du dich nicht?

    Von Herzen
    Davina

    #8847
    Maria Götze
    Teilnehmer

    Hallo Davina,

    lieben Dank für die vielen Impulse.
    Meine Mittelfinger bedeuten für mich die stärksten aller Finger.
    Am stärksten ist das Symptom (Finger gehen nicht von selbst auf, klemmen fest), wenn ich den alten Leuten (in der Altenpflege) die Kompressionsstrümpfe anziehe, das sind ganz stramme Strümpfe. Und morgens ist es auch arg und wenn ich Decken ausschüttele und sie festhalte, damit sie nicht runterfallen.
    Wenn ich in das Gefühl gehe, kommt es mir vor, als wenn ich mich an einer hohen, steilen Bergwand klammere und drohe, aus sehr großer Höhe hart zu Tode zu kommen.
    Bei einer Umschreibung müsste ich die Angst überwinden/loslassen und mir sagen, dass ich ein nächstes Leben haben werde und mich vielleicht darauf freuen kann. Mich leicht fallen lassen, es passiert ja nicht wirklich etwas Schlimmes… ich kann die Umschreibung nicht früher, also vor dem Klammern an der Klippe, beginnen, ich würde das Gefühl der Angst dann verdrängen – oder was meinst du?
    Ich habe es auch schon mit Meditation versucht mit dem Gefühl des Loslassens. Das macht innerlich locker, aber die Finger klemmen weiterhin :).
    Ich glaube, der Ursprung ist aber die Sicherheit meines Berufes. Es hat angefangen, als ich den Beruf der Altenpflegerin begonnen habe. Es bedeutet finanzielle/existenzielle Sicherheit.
    Du hast da so viele Impulse gesetzt, da kann ich noch so viel herausholen, immer wieder kommen mir Ideen.

    Herzliche Grüße
    Maria

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