DANKE

By Elisabeth

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    Beiträge
  • #2895
    ElisabethElisabeth
    Teilnehmer

    Hallo Ihr Lieben .. ♥️

    Danke fürs Mithören und Mitlernen können bei euren Prozessen.
    Ich lerne ganz, ganz viel in diesem Modul

    Und ich freue mich irre, in Semester 2 vor Ort zu sein 😘

    #2897
    LouiseLouise
    Teilnehmer

    Diesem Dank schließe ich mich an. Dieses Modul ist sehr konkret und darin sehr gut zum Lernen am Beispiel.

    Vor allem Dir, Katja, danke ich für den Mut, Deine Geschichte so öffentlich zu machen und daran so zu arbeiten, dass wir Deinem Prozess folgen können. Mir ist das Video von Deinem Seelengespräch mit Irmi so nahegegangen, dass ich kaum ertragen konnte, es anzusehen. Ich merke daran, was ich selber noch alles aufzuräumen habe, was mir bisher garnicht bewusst war. Deshalb brauche ich jetzt wohl erstmal eine Phase der Seelenarbeit an meinen Leichen im Keller, die jetzt hörbar an die Tür klopfen, bevor ich im Modul weitergehen kann.

    Wie geht es Euch mit Eurer Seelenarbeit? Könnt Ihr das problemlos in den Alltag integrieren? Bei mir ist es sehr schwierig, ständig muss ich beruflich und privat funktionieren, und selten habe ich wirklich den Rückzugsraum, den ich für diese Arbeit brauche. Also muss ich immer wieder meine Themen verdrängen, was die Probleme natürlich vergrößert. Nochmal ein paar Monate Krankheitsauszeit, das wäre gut um alles aufzuarbeiten.

    #2898
    AvatarAngela Bauer
    Teilnehmer

    Liebe Louise

    Ich hatte am Anfang das gleiche Problem wie du. Ständig wollte jemand etwas von mir und dann hatte ich so viele Pflichten zu erfüllen und da noch zurück schreiben und da noch jemand treffen. Bis ich begriffen habe, dass ich mich dazu entscheide, zuerst die Bedürfnisse von allen anderen zu erfüllen. Und das fiel mir überhaupt nicht leicht das umzudrehen. Aber irgendwie ist es mir dann doch gelungen, weil ich mir bewusst wurde, dass ich die Entscheidung treffe, womit ich meine Zeit verbringe und wie schnell ich jetzt zurück rufe. Und ich hab mir dann überlegt, wozu bin ich denn überhaupt hier, wenn nicht um das jetzt zu lernen. Ich zuerst. Das ist übrigens mein neues Computerpasswort. Das tippe ich jeden Tag mindestens einmal ein. Und dann merke ich, dass es mich zwar richtig was kostet, dass es sich schlussendlich aber toll anfühlt und dass gar niemand beleidigt ist.

    So viel zu meiner Geschichte.

    Und zur Integration ins Leben: Ich sehe das als Spiel. Ich freue mich immer, wenn es irgendwo zwickt oder wenn ich eine Blase am Fuss habe. Dann kann ich gerade herausfinden ob das stimmt mit dieser geistigen Welt. Weil wenn das alles stimmt, dann müsste ja jetzt das und das passieren. Oder was möchte mir meine Seele jetzt mitteilen mit der Blase am Fuss. Was hindert mich am vorwärts kommen? Ich fordere das Universum auch gerne heraus, um zu schauen, was es alles drauf hat. Das Leben bietet so viele Gelegenheiten, die Methode oder nur schon die Gedankenkontrolle anzuwenden. Man muss sie nur ergreifen. Und weil für mich die persönliche Entwicklung seit je her eigentlich mein Lebenssinn war, fällt mir das nicht besonders schwer. Zumindest bei den kleinen Geschichten. Die grossen sind wieder ein Kapitel für sich.

    Hoffe, das hilft dir und wünsche dir weiterhin frohes Ausprobieren.

    Liebe Grüsse
    Angela

    #2899

    Hallo, Ihr Lieben!
    Ja, danke für das Teilhaben-Dürfen! Wie schon Elisabeth, Louise und Angela geschrieben haben, geht es hier und jetzt wirklich „zur Sache“!
    Danke auch dafür, dass Ihr die Begleitungsversuche so schön reflektiert! Da ist die Ernsthaftigkeit und doch auch die Leichtigkeit zu spüren, die wir jetzt in dem geschützten Rahmen noch haben.
    Das ist für uns als online-Studenten nach meiner Erfahrung nicht so spürbar… Was passiert, wenn es zu einem unschönen Abbruch des Gespräches kommt?
    Wie machen wir uns bewusster, dass wir alle Lernende sind?
    Herzliche Grüße,
    Ina

    #2925
    LouiseLouise
    Teilnehmer

    Dieses Modul hat es echt in sich. Ich habe unterdessen herausgefunden, dass es immer etwas mit mir zu tun hat, wenn mich das Zuhören bei einem Seelengespräch sehr belastet. Wenn ich an vergleichbarer Stelle keinen wunden Punkt habe, belastet es mich weit weniger.

    Ich war zwar nicht in einem Brutkasten, aber ich habe auch in frühester Kindheit die Nähe zur Mutter vermisst. In meiner Generation war es – ohne böse Absicht – üblich, dass Babys auch mal längere Zeit im Nebenraum abgestellt wurden, auch nachts. Ich habe heute abend eine Szene dazu gefunden, und soviel wie heute habe ich schon länger nicht mehr geheult. Mir kamen schon beim Einkaufen die Tränen – und dann wusste ich, dass ich mir jetzt Zeit dafür nehmen muss trotz der anstehenden Urlaubsvorbereitungen. Wie es aussieht, ist fehlender Körperkontakt zur Mutter und die Kompensation über physische Nahrung die Ursache für mein Übergewicht. Ich konnte gleich hinterher eine Umschreibung machen, und jetzt geht es mir schon wieder besser.

    Das ist wirklich gut am Kubystudium: es bringt mich dazu, mich meinen eigenen Problemen noch intensiver zu stellen, was ja auch eine gute Vorbereitung auf die Begleitung anderer Menschen ist.

    #2934

    Liebe Louise,
    danke für Deine warmherzigen Reflexionen!

    Alles Gute,
    Ina

    #2969
    AvatarKatja Bohnert
    Teilnehmer

    Liebe Mit-Studentinnen,
    wow Danke – bin sehr tief berührt von Eurem Feedback, Euren Geschichten und Spiegelungen! Das geht unter die Haut… 🙂
    Herzlichst
    Katja

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