Dankbarkeit

By Elke B.

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  • #2585
    Elke B.
    Teilnehmer

    Hallo Alle miteinander
    Gestern Abend habe ich hier in meinem Hotelzimmer in Chartre das neue Modul angefangen und bin bis Video 12 gekommen. Noch bevor ich zuende schaue, muss ich unbedingt etwas dazu sagen:
    Wenn man meine Dankbarkeit im Moment in € umrechnen würde, dann wäre dieses Studium unbezahlbar. Ich fühle mich so „richtig, wahrhaftig und verstanden, wie bestätigt“ das ist einfach grandios!
    Ob ich daraus noch ein Gebet, Gedicht oder oder einen ausführlichen Text mache, mal sehen?
    Auf jeden Fall aus tiefstem Herzen Danke an Clemens, das Team und an die Studierenden vor Ort die uns das alles online liefern! Und nebenbei bemerkt von Modul zu Modul wird die Veränderung bei den Studierenden deutlich sichtbar. Für all das DANKE !
    Herzlichst
    Elke Barbara

    #2592
    Elke B.
    Teilnehmer

    PS.: Mein Gefühl der Dankbarkeit entstand aus harmonischer Resonanz!

    #2593
    Andrea Hilfiker
    Teilnehmer

    Auch ich möchte mich diesem wunderbaren und von Herzen kommenden Dank anschliessen. Danke an Clemens und sein Team… danke an die Studierenden vor Ort, die so viel Mut beweisen, uns online intimes weiter zu geben.. danke, dass ich dabei sein darf.. es ist so toll zu beobachten, wie man sich mit jedem Modul weiter ent – wickelt, verändert und wächst… DANKE

    #2595

    Hallo und seid gegrüßt!

    Wie schön, dass Ihr dieses Thema eröffnet habt!
    Auch in mir ist diese übergroße Dankbarkeit!
    Es ist ein riesiges Geschenk, das Ihr Studierenden Vorort mit Clemens Kuby und Rouven für mich bedeutet!
    Ich singe und tanze und verneige mich vor Euch! Danke!

    Und noch eine Anfügung: Die CD von Astrid Kuby und Mosaro ist schon sehr lange mein Begleiter….
    Auch an sie geht schon jahrelang mein inniger Dank!!!

    #2628
    Brissa
    Teilnehmer

    Es ist so interessant und fast ein bisschen gruselig – ich hatte exakt dieselben Gefühle und Gedanken wie ihr. Es scheint sich wirklich schon ein Feld um uns aufzubauen. Für mich sind die Module 7 und 8 besonders hilfreich und mich durchströmte beim Anhören genau diese Dankbarkeit, die ihr beschreibt und eben auch die Dankbarkeit und der Respekt gegenüber den TeilnehmerInnen vor Ort, die sich öffnen und das vor einer Kamera im Wissen, das werden viele andere sehen. Respekt! Ich hoffe, ihr lest wie sehr wir das schätzen, wie sehr ihr anderen damit helft. Danke an alle, natürlich auch dem Kuby-Team, aber auch allen, die sich hier im Forum melden. Ich bin selbst so mit dem eigenen ‚Schmarrn‘ beschäftigt und immer froh, wenn wer die Energie hat, einen Beitrag zu schreiben oder zu kommentieren, auch dann, wenn es keinen ‚Senf‘ von mir gibt. Alles Gute für eure Prozesse.

    #2641
    Evelyn B
    Teilnehmer

    Hallo!!
    Mit grossem Dank möchte ich sagen:

    Eure Worte, Reflexionen und diese Modue helfen mir sehr viel weiter zu gehen und „mehr zu sehen“ !!
    Ganz oft ist es so ach ja diesen Gedanken hatte ich schon und Jetzt ist er wirklich da

    Gefühle in meinen Projekt sind klarer und der Ursprung wird deutlicher….da kann ich besser „schaffen“, leichter trotz Dunkelheit

    Danke
    Danke ins Licht
    meine Seele
    Ewiglich

    Danke euch allen

    #2642

    Danke, von Herzen!
    Danke von Herzen, für den Weg und das Zusammenpuzzeln meiner vorigen Leben! Dass ich das erkennen durfte, denn im Grunde sehne ich mich seit meiner jetzigen Inkarnation danach. Die vorigen Leben wurden mit einem jähen Ende abgerissen und hinterliessen so eine undurchdringlich erscheinende Verwirrung.

    Tagebucheintragungen
    Am 30.12.2009 (bei kommen viele wichtige Erkenntnisse in der Zeit der Rauh-Nächte): „Das Schicksal hat mich zu Clemens Kuby geführt, er empfiehlt das Seelenschreiben. Das unterstützt mich auf meinem Weg, denn schreiben tue ich ja schon immer! Ganz toll finde ich den Song „Jede Zelle meines Körpers ist glücklich….“ von seiner Frau Astrid. Zwar liess ich mich erst davon anstecken, doch danach kam das Unglücklichsein, das noch in meinen Zellen gespeichert war voll raus….

    (Jetzt sind 8 Jahre vergangen, seit ich die ersten Bilder und Gefühle aufgeschrieben habe).
    Tagebuch 2009:
    Meine Holocaust-Erinnerungen sind mir bewusst geworden(Jetzt würde ich am Liebsten eine rauchen, um mich aus der tiefen Gefühlslage heraus zu katapultieren)… Nicht rauchen, weiteratmen….
    Also, liebe Seele, du hast Zeit.
    Es war sehr schmerzhaft und erniedrigend, besonders auf menschlich-seelischer Ebene.(…).
    Ich fühle mich, als ob sich etwas klären will, mit einem großen Druck und gleichzeitig fühle ich mich so allein gelassen. Ich möchte zur Klärung dieser Zustände nicht alleine sein.

    Vieles hängt am atmen, denn ich hörte damals auf zu atmen.

    Es ist eine große Scham, ein Fremdschämen, was mich zum Schweigen bringt.
    Doch es ist so, dass ich mich auch unsicher fühle. Gestern habe ich die Geschichte von den Gefühlserlebnissen im Juni (23.-28.06.2010) aufgeschrieben. Es ist eine so intensive Nähe und eine Intimität die dadurch entsteht und die halte ich im Moment nicht aus. Die wollte ich keiner „normalen Beziehung“ zumuten.
    Angeregt mit der Situation so umzugehen, wie ich es tat, wurde ich durch Clemens Kubys „Lebe Deinen Film“: Den eigenen Lebensfilm, (bei mir auch vom angenommenen früheren Leben) so umzuschreiben, Szenen einzufügen, dass es „heil“ wird. Dass meine Seele verstehen, vergeben und lieben kann.
    Tiefes Elend, Schmerz
    und die Verwandlung in Frieden,
    durch menschliche Stärken wie Aufmerksamkeit, Anteilnahme und Interesse.
    Also es ging um diesen unerträglichen Schmerz.
    Da es wirklich unerträglich war und auch die Auflösung zwar nur eine kleine Geste, dafür aber mit riesigem Ausmaß und großer Bedeutung darstellt, schreibe ich es auf. Mit diesen Gefühlsdimensionen umzugehen muss ich erst noch üben.

    Ein Bild:
    Ein 15/16-jähriges Mädchen deportiert nach Auschwitz-Birkenau. Sie war ohne es zu wissen schwanger. Das wurde sichtbarer mit der Zeit und sie wurde zu einer Untersuchung geschickt. Der Lagerarzt entschied Sterilisation und das Baby wurde entfernt.
    Es wurde schnell gearbeitet. Das Mädchen starb an den Folgen(innere Blutung).
    In diesen letzten Minuten, bevor sie wieder in ihr Lager – Haus gebracht werden sollte lag sie in einem Flur des Arzt – Hauses. Sie hatten ihr nichts angezogen nur so ein Tuch übergeworfen.
    Ihre Seele hatte sich schon von ihrem Körper getrennt, bevor auch er aufhörte zu leben. Sie hätte sich gewünscht, vielen zu zeigen, wie gern sie lebt. Sie hätte so gerne ihrer Liebe Ausdruck gegeben.
    Das war ungefähr das Maß an Schmerz, das ich empfand:
    getrennt von einem sehr nahen Bezugsmenschen,
    entwürdigend behandelt und
    hoffnungslos isoliert, ja ignoriert.
    Ich weinte drei Tage immer wieder(23.-26.6.2010). Am Morgen des 26. Juni ging ich noch mal ganz in dieses Bild und fragte mich, wie kann man etwas bereinigen, wovon doch die ganze Welt weiß, dass es so war, dass solche Grausamkeiten stattgefunden haben? („Also, liebe Ina, was hättest Du am nötigsten gebraucht?“ Fragte ich mich.)

    Starke Emotionale Bilder dagegen und dann dafür hinstellen. Die direkte Szene:

    Dass es doch jemanden interessiert.
    Dass der Arzt zurück kommt und sieht, dass ich friere, sieht, dass ich gestorben bin, sieht, wie jung ich bin und wie viel Lebensfreude nun beendet wurde…
    Gut, der Arzt kommt zurück und setzt sich neben meinen toten Körper. Er spricht zu mir in der Sprache seiner Seele, alles, was ich so dringend hören wollte:
    „Sag, wie geht es Dir? Hast Du einen Namen? Wie alt bist Du eigentlich? Warum antwortest Du mir nicht, habe ich Dir weh getan? Oh, Du bist kalt, Dein Herz schlägt nicht mehr. Was habe ich getan? Wie konnte ich mich zu einer solchen Tat verleiten lassen?“
    Er weint.
    Meine Seele: „ Ich habe eigentlich schon aufgehört selbstbewusst zu leben, als ich meine Eltern verloren habe. Da war ich 10Jahre alt. Ab der Nacht, in der sie mir genommen wurden, fühlte ich mich eigentlich nicht mehr. Erst vor ein paar Wochen, als ich das neue Leben in mir strampeln spürte, fing ich wieder an, an mich zu glauben….“
    „Ich habe Dir weh getan und habe es nicht einmal gespürt. Ich war so verblendet davon, dass ich tue, was von mir erwartet wird. Doch wenn ich mich in mir gefühlt hätte, hätte ich das nie getan!“
    Er schluchzt. „ Sogar Dein ungeborenes Kind hatte ich in Händen, es war so warm, so lebendig – wenige Sekunden lang. Es – es – wäre ein Junge geworden…ein besonders schöner Junge, “ er sinkt in sich zusammen.
    Er: „Mit dieser Schuld kann ich nicht weiterleben. Ich spüre sie als schwarzen, klebrigen Überzug um jedes Gefühl gezogen.
    Weißt Du, dass Du ein besonders schönes Mädchen bist? Was hast Du am liebsten getan, als Deine Familie noch nicht verfolgt wurde?
    Nur Du sollst über mein Leben bestimmen und ich werde hier trauernd bleiben, bis Du es tust.“
    Er holt eine Decke und deckt mich zu, was ich so dringend spüren wollte.
    Er weint, weil ihm klar wird was passiert ist, weil er plötzlich auch sein Leben spürt…

    Meine Seele, nach einigen Ewigkeitsmomenten der Realisierung: „ Ich vergebe dir. Es sind tiefe Erfahrungen die ich machen durfte, auch ich war schon ungerecht, weil ich nicht auf meine SEELE hörte, sondern die aktuellen Machthaber vertrat, in deren Dienst ich stand. Ich vergebe deiner Seele voll und ganz!!!“
    Er: „ Schau mal da vorne zur Türe – die geht gleich auf, denn ich habe für dich deine Eltern und Geschwister wiedergefunden! Auch ihnen geht es gut!“
    Wir alle haben Freudentränen in den Augen und sind unsagbar glücklich.

    #2672
    Louise
    Teilnehmer

    Heute möchte ich einmal DANKE sagen. Danke allen Teilnehmern vor Ort und online, danke für das heutige Online-Treffen mit Clemens und vielen von Euch. Und danke, dass ich schon mehrere heftige Schmerzbilder erkennen und heilen durfte im Verlauf des Studiums.

    Danke, Ina, für das Schmerzbild, das Du hier beschreibst. Mich hat es sehr berührt. Ich war im letzten Leben auf der anderen Seite, kein Nazi, aber als eingezogener Soldat mit Sicherheit auch Täter (und das als Mönch, das Priestersakrament hat mich vor dem Krieg nicht geschützt). Und ich starb in diesem Krieg, wie so viele Menschen.

    Meine Zuversicht wächst, dass ich meine Wunden heilen darf aus vielen, vielen Leben, und dass ich danach oder parallel dazu anderen Menschen helfen darf, ihre Wunden zu heilen. Was für eine wunderbare Aufgabe. Frieden schaffen durch Selbstheilung. All good medicine 🙂

    #2684
    Kerstin P.
    Teilnehmer

    Wie schön und berührend das alles zu lesen, was ihr hier teilt.
    Ich habe es heute erst gefunden. Ihr beschreibt so wunderbar den Prozess in diesem Studium.

    Liebe Ina, dein Schmerzbild hat mich „ins Mark“ getroffen. Ich kann nur erahnen, wie überwältigend der Schmerz der Bewusstwerdung war. Und wie schön, dass dir eine Umschreibung gelungen ist. Hält die Wirkung an?
    Das alles ermutigt mich, selbst auch weiter in die Seelen-Bereiche zu gehen, die (noch) schwer aushaltbar sind.

    Liebe Grüße

    Kerstin

    #2689

    Liebe Louise, liebe Kerstin, DANKE für Euer Mitgehen! Ja, die klärende Wirkung hält an, Kerstin, und mein Leben(sgefühl) hat sich komplett positiv verändert. Ich habe „meinen Sohn“ gefunden und nachdem ich die ganzen Gefühle geklärt habe, die da hochstiegen, konnte ich das ganze Thema loslassen.
    Eine hochspannende Geschichte über wie gesagt acht Jahre hin und am Ende bin ich wieder am Anfang: Letztes Jahr bekam ich nach 17 Jahren(!) meine dritte Tochter! Ein großes Glück.

    Fast unglaublich, das alles !

    Macht’s gut, Ihr Lieben, keep on moving 🙂
    Liebe Grüße

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