Bilder aus einem Vorleben? – Gedanken dazu

By Davina Strack

Startseite Foren KubyStudium Semester 1 Modul 08: Wie Gefühle entstehen Bilder aus einem Vorleben? – Gedanken dazu

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    Davina Strack
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    Hallo an alle,
    heute schreibe ich euch, ohne viel darüber nachzudenken, wer was darüber denkt…
    Das ist in meinem ganzen Leben schon ein Thema. Vorige Woche habe ich zum ersten Mal im Live-Meeting gesprochen. Das war für mich ganz schön mutig und kostete mich sehr viel Überwindung. Ich war sehr aufgeregt, kam auch früher dran, als ich dachte und da war ich plötzlich – live – und alle hörten zu. Nicht, dass ich es nicht gewohnt bin, auf der Bühne zu stehen oder Menschen zu unterhalten, aber vor dem PC zu sitzen und meine tiefsten Gefühle zu offenbaren, war für mich eine sehr große Anstrengung, obwohl ich nicht wirklich viel über mich sagte. Aber seit Wochen schon sitze ich davor und denke: ich will auch mal was sagen… wie mutig die anderen immer sind… usw.
    Und immer denke ich, dass alle anderen mehr wissen und weiter sind und recht haben und vor allem das Recht haben, etwas zu sagen und ich eben nicht…

    Nunja…

    Ich habe mich in den letzten Wochen gefragt, was das bedeuten könnte und bin auf meinen Vater gestoßen, der mich und meine Gefühle oft auslachte oder mit Worten niederschmetterte. Gut, habe ich zu mir gesagt, das wäre ein Grund. Aber es ging irgendwie viel tiefer und viel mehr in meine Seele hinein.

    Gestern dann hörte ich ein Hörbuch von Clemens: Selbstheilung: Gesund aus eigener Kraft. Dort erklärt der Sprecher noch einmal, wie man an die Seelenbilder kommen kann und ich machte es – wieder einmal – mit. So oft schon bin ich nicht weitergekommen, bin steckengeblieben. Gestern hatte ich dann meinen Schmerz angeschaut an meinem rechten Arm. Ich war damit immer noch nicht beim Arzt, weil ich innerlich weiß, dass ich es durch meine Seele anschauen will und gestern habe ich mir den Schmerz noch einmal bewusst angeschaut und da ging es ab:
    Der Sprecher sagte, man könne sich fragen, welche Ängste sich durch diesen Schmerz oder diese Krankheit hochkommen und da schrieb ich dann drauflos: da war meine große Angst, dass ich daran sterben könnte. Da kam meine Angst vor dem Sterben wieder hoch. Vor allem die Angst vor dem qualvollen Sterben. Und dieses nicht mehr Sein, nicht mehr Existieren, weggehen zu müssen, nicht mehr dabei zu sein, alleine zu sein, alle anderen dürfen leben und ich muss sterben, usw.

    Plötzlich sah ich Menschen vor mir, ich stand auf einem Holzpodest, hatte die Arme am Rücken zusammen gebunden und ich spürte einen Strick um den Hals. Es war dunkel und wir waren in einem Hof, hinter mir eine Burg. So gepflasterte dunkle Steine. Ein Mann stand links neben mir und hatte ein Tuch über dem Kopf, 2 Löcher für die Augen. Ich hatte unheimlich viele Lagen an und fühlte mich schwer. Ich hatte rötliche lockige Haare, ich war noch jung, erst 33 Jahre alt. Die Menschen standen vor dem Podest und sagten etwas, wie „Hangat se“ oder „Hexe“ (da fange ich gerade schon wieder an zu weinen…). Ich wollte nicht sterben, ich war noch so jung. Ich schrie und weinte sehr laut, voller Verzweiflung (diese Verzweiflung spürte ich gestern auch im Seelenschreiben beim Weinen). Ich hatte nichts getan und trotzdem wollten alle meinen Tod. Ich fühlte mich verraten. Für mich gab es kein Zurück. Ich sah keinen Ausweg. Ich fühlte mich so allein. Alle anderen durften leben und ich sollte sterben…
    Der Mann zog mein Seil langsam hoch und ich merkte, wie dieses meine Kehle zuzuschnüren begann (ich fühle das auch, wenn ich das aufschreibe). Ich merkte, wie mir die Luft weniger wurde (auch das spüre ich wirklich). „Hexe, Hexe, Hexe“. Anfangs wehrte ich mich noch dagegeben, doch ich merkte, dass ich irgendwann aufgab. Ich sank mit einem Atemseufzer innerlich zu Boden und wurde etwas leichter, aber irgendetwas hielt mich davon ab, zu sterben. Ich war noch nicht wirklich richtig tot, da wurde ich abgemacht. Vielleicht war das mein Gefühl des Absinkens. Es waren sonst keine Menschen mehr da. Und anschließend wurde ich dann auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ich spürte das Feuer unter mir und hörte das Knistern. Es wurde warm, ich konnte nicht mehr schreien. Ich war jetzt sogar ruhiger. Das letzte, was ich sah, war der dunkelblaue Himmel, die Bäume und ein Vogel, der davonflog. Dann sah ich nichts mehr.

    und jetzt meine Gedanken im Nachhinein dazu:
    – ich hatte als Kind rote Haare, später von Natur aus nicht mehr
    – ich hatte als Kind immer Angst vor dem Sterben, ich weinte oft deswegen
    – im Laufe meines Lebens habe ich sehr oft Situationen gehabt, dass ich mich gegen etwas wehrte, aber dann irgendwann aufgab, da kommt immer dieses Gefühl von gestern zum Vorschein: ich kann nichts dagegen tun, die anderen haben Recht und ich Unrecht…
    – von Kind an hatte ich schöne Träume, die irgendwann durch ein Feuer beendet wurden, ich hatte diese bis ich eine junge Frau war, sagte nach außen immer im Spaß: ach, ich war früher mal eine Hexe und bin verbrannt worden…
    – weitere Träume waren Verfolgungen durch enge dunkle Gassen mit Todesangst
    – ich wollte immer Mädchen haben mit rötlichen lockigen Haaren
    – ich selbst habe früher meine Haare oft getönt: in kupferrot
    – als Jugendliche war ich in einer Freizeit und ein paar Mädchen und Jungs wollten eine Hexenbeschwörung machen, da drehte ich völlig am Rad, ich schrie und weinte bitterlich, ich hatte riesige Angst davor, die Betreuer brauchten eine Weile, bis sie mich beruhigen konnten und die Mädchen und Jungs durften natürlich keine Hexenbeschwörung machen…
    – ich habe noch nie auf einem Pferd gesessen: der Gedanke, keinen Boden unter den Füßen zu haben, ist für mich ganz schrecklich
    – seit Jahren schon habe ich Atemprobleme, mal mehr mal weniger, je nachdem wie es mir geht, alle Untersuchungen blieben ergebnislos (zum Glück)
    – vor ein paar Jahren brach meine damals beste Freundin den Kontakt zu mir ab, sie hatte darüber nie mit mir gesprochen, ich war 2 Jahre in Spanien und kam zurück, wir sahen uns noch 2-3 Mal und dann war der Kontakt weg. Eine andere Freundin erzählte mir, ich hätte etwas getan, was ich nicht wieder gut machen könnte, sie erzählte aber nie was. Bis heute fühle ich mich verraten. Sie redeten über mich und ich hatte keine Chance, mich dazu zu äußern…
    – seit Jahren habe ich das Gefühl, dass meine Kehle zugeschnürt wird, alle Untersuchungen ergebnislos (zum Glück), mein Hausarzt meinte schließlich, das wäre seelisch bedingt, da hätte ich wohl einen Kloß im Hals…
    – seit Jahren schon traue ich mich nicht, meine Gedanken oder meine Meinung zu sagen, meine Angst dazu ist, ausgelacht und ausgeschlossen zu werden, alleine da zu stehen, als Jugendliche haben die „Älteren“ mich oft mundtot gemacht
    – ich habe vor ein paar Jahren begonnen, die Freude in mir zu ersticken, ich traue mich nicht mehr, mich zu freuen oder zu lachen, aus Angst, ich könnte böse Konsequenzen erfahren (?) – das tut mir für unsere Kinder sehr leid, da ich manchmal so gerne mit ihnen aus voller Seele lachen würde oder Spaß haben würde, mich gerne wie ein Kind verhalten würde… doch da kommt diese Stimme, die sagt: Vorsicht!
    – ich hatte auch in meinen Partnerschaften immer das Problem, dass mein Partner sich amüsieren könnte und ich nicht, ich sitze zuhause alleine und alle anderen haben Spaß (meine Gedanken im Seelenschreiben gestern: alle dürfen leben und ich muss sterben, es ging sogar soweit, dass ich in den Situationen genauso weinte, wie gestern im Seelenschreiben, voller Verzweiflung)
    – im Dunkeln kann ich nicht gut mit Spazieren gehen, wenn mein Mann mit dem Hund geht, dass ich nichts sehen kann, macht mich kirre, aber noch schlimmer finde ich es kurz Nachtdunkeln, wenn man noch ein wenig die Umrisse sieht, das geht für mich gar nicht mehr, ich fühle mich dann einfach nicht mehr wohl – ich habe immer das Gefühl, da kommt jemand aus dem Versteck, das hatte ich als Kind auch schon…
    – vor ein paar Jahren hatte ich bestimmt 2 Jahre lang um meinen Mund herum einen Ausschlag, der einfach nicht weggehen wollte, sämtliche Cremes etc. halfen nichts, ich sagte immer nach außen: ach, da soll ich wohl auf etwas schauen… aber ich wusste nicht, auf was…
    dann habe ich vor etwa 2,5 Jahren eine Kortison- und Antibiotikabehandlung gehabt wegen anderen Sachen und danach war es weg.

    Es kam auch nicht mehr wieder, aber jetzt sind eben andere Schmerzen da: mein rechter Arm, den ich für alles brauche, schmerzt bei vielen Bewegungen, ich glaube, es ist eine Symptomverschiebung vom Mund auf den Arm…

    Ein Teil von mir weiß, dass alles wahr ist und ein anderer Teil sagt: „Davina, du und dein Quatsch“.
    Aber ich bin hier im Studium gelandet, weil ich seit Januar 19 von Clemens weiß und mein Bauch immer wieder „Endlich“ zu mir sagt, wenn ich über alles nachdenke. Mit meinem Mann kann ich über vieles sprechen, aber über ein vorheriges Leben? Das traue ich mich nicht. Da ist sie wieder, die Angst…

    Ich habe auch Angst, mir alles einzubilden, aber die Gefühle waren da und geweint habe ich auch genauso stark wie immer wieder in meinem Leben in den ausweglosen Situationen…

    Was meint ihr dazu?

    Herzliche Grüße
    Davina

    #8556
    Irmi
    Teilnehmer

    Liebe Davina,

    schau, wie mutig Du bist! Du öffnest Dich gerade durch dieses Schreiben im Forum und hast Dich sogar live gemeldet und mit Clemens gesprochen im ZOOM-Meeting. Wie fühlt sich Dein verändertes Verhalten für Deine Seele an? Was meldet sie Dir?
    Kein Mensch weint so wie Du es hier schilderst nur weil er sich etwas „ausdenkt“!
    Du bist in einer Deiner unendlichen Vorleben gekommen, die Dein Verhalten heute noch prägen in Deinem Alltag, da sie nicht transformiert sind. Dies meldet Dir Deine Seele durch körperliche Symptome.
    Du hast alleine schon durch Dein jetziges Leben den Tod überwunden, denn Du lebst in einem neuen Körper!
    Was ist heute Dein Glaubenssystem, wie wurdest Du in diesem Leben konditioniert, was nach dem Tod kommt? Ist das erlernte Glaubenssystem für Dich stimmig, oder ist in Dir eine eigene Wahrheit?
    Was glaubst Du, was nach dem Tod passiert?

    • Woher kennst Du „Davina, du und dein Quatsch“?
    • Ist die Stimme männlich oder weiblich?
    • Ist diese Stimme rechts, links, vor Dir oder hinter Dir?
    • Wie alt bist Du?
    • Wo bist Du gerade?
    • Wer ist noch in dieser Szene?
    Dadurch kommst Du in eine aktuelle Schmerzszene in diesem Leben, die ein altes unbearbeitetes Projekt aus dem Vorleben in Dein Bewusstsein hochschwemmt, weil es noch unbearbeitet ist.

    Du schreibst, Dein rechter Arm, den Du für alles brauchst, schmerzt bei vielen Bewegungen.
    Auch das ist ein Symptom, das Du hinterfragen kannst wie folgt:
    • Hast Du die Schmerzen jetzt in diesem Moment?
    • Wann sind sie weniger und wann hast Du keine Schmerzen?
    • Wann sind sie am Schlimmsten?
    • Was wäre die schlimmste Vorstellung, die passieren könnte?
    • Welchen Vorteil/Nutzen habe ich auch durch das Symptom? (Was muss ich gerade NICHT tun? Gibt sie mir vielleicht gerade die Zeit und Muße für mich selber?)
    Bei dieser Hinterfragung kommst Du sicherlich an ein Schmerzbild, das Du nun in Präsens und wörtlicher Rede aufschreiben kannst bis zum „bitteren Ende“.
    Dann schau dieses Schmerzbild an und fühle, wo ist Dein größter Schmerz? Markiere ihn und beginne unter Deinem Schmerzbild „Umschreibung ab Zeile …..“ und erschaffe Dir eine neue Wirklichkeit. Verdränge nicht den Schmerz, in dem Du vor dem größten Schmerz mit der Umschreibung beginnst, sonst verdrängst Du ihn nur tiefer. Dieser erlebte Schmerz muss transformiert werden mit einer neuen Wirklichkeit, die Du tief in Dir nun erlebst.

    Davina, Danke für Deinen Mut, Dich hier so zu öffnen. Werde vom Opfer zum Schöpfer Deiner neuen Wirklichkeit.
    Von Herzen
    Irmi

    #8567
    Davina Strack
    Teilnehmer

    Hallo Irmi,
    vielen Dank für Deine Gedanken. Dass sie so direkt nach meinem Eintrag kamen, hat mir sehr gut getan. Ich werde mich auf jeden Fall damit befassen. Ich komme auch gut wieder in mein Bild hinein, wenn ich an den Satz denke: alle anderen dürfen leben, nur ich muss sterben… mal sehen, was da noch kommt, die Details will ich jetzt nach und nach herausfinden, damit ich mein Schmerzbild so deutlich wie möglich schreiben kann und den Schmerz genau treffe.

    Wie meinst du diesen Satz: Verdränge nicht den Schmerz, in dem Du vor dem größten Schmerz mit der Umschreibung beginnst, sonst verdrängst Du ihn nur tiefer.

    Ich habe schon einige Schmerzbilder begonnen, aber so extrem wie der von vor ein paar Tagen war noch keiner und deswegen bleibe ich jetzt an dem dran. Denn ich glaube, dass das der größte Schmerzpunkt in meinem jetzigen Leben ist. Es behindert mich am meisten an allem, was ich tue. Und ich habe noch einige Ideen, die ich verwirklichen will.

    Ich habe auch das Gefühl, dass ich anfange, mir zu vertrauen. Habe alle möglichen Ratgeber weggegeben, weil mir das gut gefällt, dass ich alles dabei habe, was ich brauche. Ich kann mit den Büchern nichts mehr anfangen. Es macht mich glücklich, dass ich nichts mehr brauche.

    Herzliche Grüße
    Davina

    #8575
    Irmi
    Teilnehmer

    Liebe Davina,

    mein Satz Verdränge nicht den Schmerz, in dem Du vor dem größten Schmerz mit der Umschreibung beginnst, sonst verdrängst Du ihn nur tiefer ist so gemeint:
    Nachdem Dein Schmerzbild fertig ist, schaue jede Zeile an und fühle, wo ist in Dir der Schmerz am größten? Dies kannst nur Du fühlen!
    Erst NACH diesem Satz darf Deine Umschreibung und neue Wirklichkeit beginnen, weil ansonsten Dein Schmerz nicht transformiert wird, sondern noch tiefer verdrängt ist. Es ist so, als kehrst Du ein Zimmer und zum Schluss kommt der Dreck nur unter den Teppich. Er ist nicht sichtbar, aber noch da.

    Herzliche Grüße
    Irmi

    #8774
    Ingrid Niedermeier
    Teilnehmer

    Hallo Davina, ich habe erst heute deine Zeilen gelesen und deine Zeilen haben auch in mir etwas ausgelöst, ich denke so soll es auch sein, ich nenne dies Ent-wickeln.
    Ich finde es sehr sehr mutig von dir, dass du dich so geöffnet hast. Ich persönlich hab mich erst einmal zu Wort gemeldet bei Clemens Live Terminen, weil ich auch das Gefühl habe schon vorher ins Koma zu fallen, vor Aufregung. Während des Schreibens ist mir jetzt gerade mein Text „ins Koma fallen“ aufgefallen, sehr interessant, da ich ich mittlerweile weiß dass uns Alles im Leben spiegelt, sogar unser Sprachgebrauch🙂für mich persönluch habe ich noch keinen Zugang zu meiner Vergangenheit. Ich bin davon aber überzeugt, dass dies noch in Erscheinung tritt, wenn ich es in mein Be-wusstsein nehme. Mir haben übrigens ständige Affirmationen geholfen, wie z.B. ich liebe mich, ich bin dankbar für diesen Tag, ich bin glücklich…es ist wunderschön, weil es für mich wirkt. Du weißt ja, unser Gehirn kann nicht zwischen Fakt und Fiktion unterscheiden.
    Alles alles Liebe für Dich
    Ingrid

    #8843
    Davina Strack
    Teilnehmer

    Hallo Ingrid,
    vielen lieben Dank für deine Worte.
    Es tut so gut, zu hören, dass es dir ähnlich geht mit den Live-Terminen. Ich denke ja immer, alle anderen schaffen das mit links, nur ich mal wieder nicht (mein Thema: ich, die Arme).
    Aber, ich merke eine Wandlung in mir. Ich fange an, mir immer mehr zu vertrauen und mich ernst zu nehmen und mich auch mitzuteilen, damit ich gespiegelt werden kann und weiter komme.
    In meinem jetzigen Leben habe ich zwei Bilder gehabt, in die ich immer wieder reingekommen bin, als ich die Übung mit der Atmung machte. Und immer bin ich an dem gleichen Punkt hängengeblieben. Das eine Bild sehe ich schon lange in mir und immer hatte ich das Gefühl, das meine Seele nicht in meinem Körper ist, sondern, dass ich alles von außen betrachte. Und zwar von einem Punkt in der oberen Ecke meines Kinderzimmers. Ich sehe mich als Kind in meinem Bett und meinen Opa, der sich über mich beugt und Schluss. Und immer kam ich nicht weiter. Damals (2004) in der Gesprächstherapie schon nicht. Meine Seele zeigte mir die Szene einfach nicht weiter. Für mich war klar, dass etwas so schlimmes gewesen sein muss, dass ich dafür mehr Vertrauen brauche – oder meine Ratio: vielleicht war ja auch gar nichts.
    Und nachdem ich jetzt eigentlich ohne weiteres in meine Szene aus dem Vorleben kann, wechselte ich vor ein paar Tagen dann – ohne Vorwarnung – in die Szene aus meiner jetzigen Kindheit und es ging weiter, ich habe ein weiteres Bild gesehen. Auf diesen Sprung war ich nicht vorbereitet und doch habe ich jetzt endlich die Gewissheit, was ich eigentlich schon lange dachte, aber nicht wahrhaben wollte. Es ist für mich tatsächlich nicht schön, weil ich immer dachte: MIR passiert sowas nicht. Und wieder ist mein Thema sichtbar: Ich, die Arme oder das arme Kind, niemand rettet mich, niemand mag mich, niemand liebt mich, ich bin alleine

    Ich bin sicher, dass du deinen Zugang zur Vergangenheit findest, wenn du aus „deinem Koma“ rauskommst. Du spiegelst das schon sehr schön. Irgendwann ist es soweit!

    Ich habe gemerkt, dass meine Ratio ganz schön stark ist, vor allem in Alltagssituationen, aber nach und nach fühle ich die Stärke meiner Intuition, die Sicherheit und das Vertrauen, das ich mit jedem Seelenschreiben bekomme.

    Von Herzen
    Davina

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