Betonwände und Widerstände

By Brissa

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    BrissaBrissa
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    Das erste Modul hat mich sehr inspiriert. Das Wort Betonwände (O-Ton Clemens) hat interessanter Weise in mir Raum geschaffen und einen Aha-Prozess eingeleitet, natürlich im Zusammenhang mit den anderen Informationen. Ich erlebe nämlich einen unbewussten Widerspruch in mir. Ich brauche außer Zahnarztkontrollen (und ehemals Schwangerschaftspflichtuntersuchungen) die Schuldmedizin und Medikamente nicht. Trotzdem bin ich schon zweimal ganz plötzlich in totale Abhängigkeit der Schulmedizin geraten und verliere da meinen Kämpfergeist, meine Entschlossenheit. Mir wurde beim ersten Modul klar, dass ein grundsätzliches Ja zu der Rangordnung von Materie und Geist (wie im Modul besprochen) nicht bedeuten muss, dass das damit in mir geklärt ist und ich in jeder aktuellen Situation danach handle. Was ja bedeuten muss, dass etwas in mir denkt, mein Körper ist Materie, was ja wiederum bedeutet, dass ich das nett formuliert ‚doch noch nicht so ganz‘ verstanden habe. Wie Clemens erwähnt hat, es sitzt tief in uns. Die Erziehung, das gesellschaftliche Denken haben tiefe Spuren hinterlassen. Doch wir beschäftigen uns ja mit uns gedanklich zu befreien! Also braucht es ein Bewusstsein zu den Betonwänden. Welche Entscheidungen habe ich getroffen, welche Glaubenssätze übernommen und kreiert, die die Rangordnung durcheinander gebracht haben? Das Thema finde ich heiß, die Beziehung zwischen Geist und Materie, und von mir unterschätzt. Das Bild der Betonwand, sie zu verschieben, schafft mir Luft (sehe das bildlich vor mir). Ich habe Lust das Thema tiefer zu integrieren und freu mich riesig über die Intensivierung durch die nächsten 6 Monate.

    Ich habe übrigens nach dem 1. Modul das Buch von Clemens ‚Mental Healing – Gesund ohne Medizin‘, unsere einzige Pflichtlektüre, begonnen. Das passte für mich gerade gut dazu und v.a. fand ich Spuren zu meinem Thema (warum reagiere ich manchmal so anders auf die Schulmedizin wie geglaubt) in den geschlechterspezifischen Verhalten. Kurioser Weise ist das das einzige Buch von Clemens, das ich noch nicht gelesen habe und bei dem ich mir dachte, das brauch ich nicht mehr ;). Naja, vielleicht weil das Thema erst jetzt reif ist…

    Wie geht es euch mit euren Betonwänden? Und erlebt ihr auch so Widersprüche in euch, bei denen ihr wie ich glaubtet, da bin ich schon so gut wie durch‘?

    #3409
    Ursula KasperUrsula Kasper
    Teilnehmer

    Hallo Brissa!
    Dein Beitrag ist schon
    einige Zeit her. Mir
    geht es Ähnlich wie dir.
    Ich arbeite sehr intensiv
    mit den Modulen.Aber auch
    komme immer wieder anmeine
    Grenzen.Es ist schade das
    so wenig austausch zwischen den Studenten
    statfindet. Die Beiträge sind
    schon Monate Alt.Aber es meldet
    sich auch leider niemand auf
    neue Beiträge.Das ist schade
    denn so habe ich das Gefühl
    allein mit dem Kuby Studium zu sein.
    Würde mich auf Antworten freuen

    #3430
    BrissaBrissa
    Teilnehmer

    Liebe Ursula, ich habe des Öfteren überlegt, wie viel Austausch will ich via Forum. Ich glaube die meisten wollen die MitstudentInnen auf irgendeine Art spüren. Doch gibt es viele Fragen dazu: wie viel gebe ich Preis, was traue ich mich ‚öffentlich‘ zu schreiben, ab wann lenkt mich die Kommunikation mit anderen von meinem Prozess ab bzw. von der praktischen Umsetzung um die es ja in Hauptsache geht, etc. Wir wissen nie die Gründe, warum andere nicht im Forum schreiben.
    In mir formten sich mit der Zeit folgende Gedanken: wir bestimmen den Austausch selbst. Uns wurde dieses Forum gegeben und es liegt an jedem/ jeder einzelnen wie sich das Forum gestaltet. Ich sage das deswegen, weil ich da eine Parallele zu den oder besser meinen Heilprozessen sehe. Ich spüre die Neigung, die Ursachen im Außen zu suchen, und lerne immer mehr mich zu fragen, was trage ich dazu bei wie sich meine Welt gestaltet. Welche unbewussten Muster sende ich aus? Warum fühle ich mich allein? Mittlerweile hat sich mir zum Beispiel entblößt, woher mein mich allein fühlen kommt (das mir das Universum dann auch immer wieder spiegelt, damit ich das erlöse). Das geht an einen bestimmten Menschen in einer konkreten vergangenen Situation. Nur ich kann diese Situation transformieren, auf eine Veränderung des anderen zu warten, macht mich abhängig. Die Umschreibung dessen (meiner konkreten vergangenen Situation) hat meinen inneren Raum enorm vergrößert und meine Emotionen verändert.

    Ich bin mittlerweile bei Modul 15. Mich fordert das Studium oft so sehr, dass ich dann keine Kraft für das Forum habe. Der Zugang zu den Videos bleibt uns ja für immer. Ob uns auch das Forum nach Ende des 1. Semesters bleibt, das werde ich demnächst mal Rouven fragen. Noch bin ich sehr in meinem Prozess, aber der Austausch mit anderen wird mit der Zeit immer interessanter. Und wie dir Irmi bereits geflüstert hat, ab Modul 10 gibt es konkrete Arbeiten miteinander.
    In der Facebookgruppe wird übrigens mehr geschrieben, vielleicht magst du da mal reinschauen, wenn du diese nicht kennst.

    Und ich glaube, wir säen hier Samen, nichts ist umsonst. So können da durchaus noch interessante Kreuzungen und Verbindungen entstehen und sicher ganz anders als wir geglaubt haben und nicht unseren Erwartungen entsprechend ; ). Liebe Grüße, Brissa

    #3533
    Ursula KasperUrsula Kasper
    Teilnehmer

    Danke für deinen Beitrag!
    Du hast recht wenn du sagst
    das Studium kostet viel Kraft.
    Durch das Modul 4 werde ich
    scho bestätigt das ich mich
    mitten in der Veränderung
    befinde.Ich hoffe das euch das
    Forum nicht verloren geht.Denn
    ich bemerke schon jetzt das die
    Lust im Forum zu arbeiten bei
    den Wiederholungen wächst.Es
    geht weniger um die eigenen
    Geschichten sondern die
    Erfahrung der Wandlung.
    Wandlung

    #3651
    BrissaBrissa
    Teilnehmer

    Ich habe beim letzten Onlinetermin gefragt, liebe Ursula, das Forum geht uns nicht verloren!!!
    Auf ein gutes Wandeln ; ) Liebe Grüße, Brissa

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Jahre, 7 Monaten von BrissaBrissa.
    #3654
    Ursula KasperUrsula Kasper
    Teilnehmer

    Das hört sich ja gut an.
    Dsnn kann man sich ja weiter
    austauschen.Wie gehts bei dir
    weiter? Machst du weiter? Oder
    gibt es eine pause?

    #3658
    Corina BolligerCorina Bolliger
    Teilnehmer

    Hallo Ursula

    Ich bin nun bereits im Modul 4 werde nun auch öfters das Forum besuchen. Wahrscheinlich ist es etwas schwierig, weil jeder das Studium selbst beginnen kann. So sind alle eben bei einem anderen Thema. Vielleicht melden sich nun ein paar die auch im selben Modul sind. Ich freue mich wieder von euch zu hören.

    #3669
    BrissaBrissa
    Teilnehmer

    @ Ursula. Ich mache eine Pause zum 2. Semester. Ich bin mit meinem persönlichen Projekt noch nicht durch. Das ist natürlich das Wichtigste für mich. Und mir fehlen daher noch die Begleitungsgespräche mit den MitstudentInnen (Modul 10). Außerdem tippe ich mir viel ab und da bin ich erst bei Modul 9, obwohl ich alle Module schon durchgehört habe und auch alle Aufgaben bis eben auf die Gespräche gemacht habe. Generell möchte ich alles nochmal nacharbeiten. Es braucht oft eindeutig Wiederholungen und Erinnerungen, um im neuen Mindset zu bleiben. Aber vor allem geht es mir um das Nachschwingen, das Spüren, was ist schon angekommen, was braucht noch. Gerade am Ende des ersten Semesters ist das so passend und genieße ich das auch. Das klingt jetzt nach viel, aber ich erlebe oft so Entwicklungssprünge und dann sieht alles wieder neu und anders aus. Im Moment ist aber viel Innehalten und Nachspüren und mit mir sein am Plan.

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