Beispiel für Wirkung der Kubymethode

By Louise

Startseite Foren KubyStudium Semester 1 Modul 07: Der Zugang zum Unterbewussten Beispiel für Wirkung der Kubymethode

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    LouiseLouise
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    Dieses Modul ist das erste, mit dem ich sofort und spontan in Harmonie bin. Nichts, das mich anstößt (nur die Sache mit den Frequenzen muss ich mir nochmal in Ruhe anschauen). Mir sind die Zugänge zum Unterbewussten so vertraut, fast alle hier genannten habe ich selber schon ausprobiert, vor allem unzählige Zugänge aus indianischen Traditionen. Und ist die Kubymethode nun der beste Zugang? Bisher war ich nicht sicher, und auch nach Erlernen der Kubymethode habe ich parallel andere Zugänge genutzt. Gestern abend hatte ich aber ein sehr erleuchtendes Erlebnis mit der Kubymethode, das möchte ich mit Euch teilen.
    Ich habe die Ursache für ein furchtbares Gefühl seit einem Besuch bei meinem kranken Vater erforscht, und ich wusste vorher wirklich überhaupt nicht, was ich da schreiben würde. Und recht schnell, in nur zwei Stunden, habe ich ein komplettes Schmerzbild aus meiner Vaterbeziehung aus einem weit früheren Leben rekonstruiert, dass wie in die Mitte des Puzzles passt und so viele Teile verbindet, die mir vorher schon bewusst waren.
    Anfangs habe ich die Kubymethode nur auf mir bereits bewusste Kindheitstraumata angewandt, die noch nicht ganz geheilt waren trotz Psychotherapie und Tanztherapie und Wildniserfahrungen etc.
    Erst nach und nach kamen mir dann ganz neue Szenen, meist aus früheren Leben, ins Bewusstsein. Und jetzt sehe ich eine prägende Szene, in der sowohl mein Vater als auch ich durch Unfall sterben, und in welcher ich mit einem Schuldgefühl wegen unterschlagenem Geld sterbe. Und ich sehe das Muster, die Wiederholung dieser Szene in weiteren Leben, die ich schon rekonstruiert hatte.
    Das ist für mich ein ziemlich schlagender Beweis dafür, dass diese Methode funktioniert, und auch dafür, dass es tatsächlich die Reinkarnation gibt.
    Statt Liebe habe ich damals Geld gewählt, ich habe die Sicherheit im Geld statt in funktionierenden Beziehungen gesucht, und ich habe meinen Vater betrogen.
    In diesem Leben kann ich das heilen, und ich bin schon seit Wochen dabei. Er hat eine lebensbedrohliche Situation auch mit meiner Hilfe überlebt, und jetzt werde ich zur Finanzierung seiner Pflege darauf verzichten, von seinem Geld etwas „in Sicherheit“ zu bringen oder gar für meine Ausbildung zu nutzen. Wir werden es komplett aufbrauchen müssen. Und da dies nicht reicht, will ich ihm helfen, berechtigte ältere Geldforderungen einzutreiben.
    Wir haben unsere Beziehung geheilt, das merke ich bei jedem Besuch bei ihm. Jetzt heile ich auch noch die alten Schuldgefühle, weil ich damals sein Geld gestohlen habe, um fortzugehen und mein eigenes Leben zu leben. In diesem Leben habe ich einen technischen Beruf gewählt, der ihm gefallen hat. Wenn ich die Schuld heile, darf ich nun auch einen neuen Beruf erlernen und ausüben, der besser zu mir passt.
    Ich stelle an meinem Beispiel fest, dass es nicht immer notwendig erscheint, das Schmerzbild auf dem Papier umzuschreiben, wenn es einem gelingt, das Muster im realen Leben umzuschreiben. Ich fühle mich jetzt sehr gut, obwohl ich noch kein Heilbild geschrieben habe. Aber ich habe die richtigen Schlüsse für die aktuelle Situation gezogen, und damit heilt der Schmerz anscheinend auch.
    Es könnte sein, dass ich jetzt auch endlich die entscheidende Szene zur Heilung meiner seit Jahren schmerzenden Füße gefunden habe: denn ich starb, als ich fortlief, um Hilfe für ihn zu holen. Dabei stürzte ich ab und brach mir das Genick. Jetzt laufe ich nicht fort, sondern ich bleibe bei ihm in seiner gesundheitlichen Krise. Ich bin gespannt, ob die Schmerzen in den Füßen nun endlich mal verschwinden werden, ich habe schon so viele verschiedene Ursachen vermutet, und doch bisher ohne Erfolg.

    #2587

    Hallo, liebe Louise, schau mal, was du doch mit deinem Vater zu tun hast! Mir ist noch sehr eindrücklich in Erinnerung, als du Clemens schildertest, dass du zu deinen Eltern keinen so direkten Bezug spürst…
    Bei mir war das nämlich genauso. Allerdings mit meiner Mutter. Und siehe da, auch bei der Geschichte kam ganz klar heraus, dass es um „Hochverrat“ ging. Dieses Wort leuchtete als erstes vor meinem Bewusstsein auf. Als Kleriker(im Mittelalter) hatte ich großen Anteil daran, dass sie als Kräuterkundige und Naturheilerin gefangengenommen und getötet wurde…
    Ich habe es erschrocken zur Kenntnis genommen. Dann habe ich es umgeschrieben und es hat sich soooooooo toll angefühlt(habe die ganze Zeit geweint) weil meine ganze Liebe zu meiner Mutter endlich rauskonnte…
    Jetzt können wir auf gleicher Augenhöhe miteinander reden; davor haben wir immer aneinander vorbeigeredet, ich, weil ich noch unter dem Trauma meines Todes im letzten Leben stand und sie, weil ich sie nicht erkannt habe und was ich ihr angetan hatte!!
    Tiefberührend, tief spannend!

    Und unserer vorgeburtlichen Visionen waren ja, dass wir unsere Beziehungen in die LIEBE führen, also harmonisieren wollen…

    #2597
    LouiseLouise
    Teilnehmer

    Hallo liebe Ina, vielen Dank für Dein Nachhaken. Mit meiner Mutter habe ich gewiss auch noch einiges zu klären, und möglicherweise geht es auch bei mir um Schuld. Ich schreibe immer erst dann Seelenschreiben, wenn der Schmerz schon unerträglich ist und ich im Alltag nicht mehr richtig funktioniere. Angefangen mit der Kubymethode habe ich mit den Opfer-Erinnerungen, und anscheinend sind jetzt nach und nach Szenen dran, bei denen ich Täter war. Das oben angedeutete Schmerzbild mit meinem Vater habe ich unterdessen umgeschrieben, denn der Schmerz kam zurück und verlangte es.

    Ich weiß jetzt, mit welchem Gefühl ich in diesem Leben inkarniert bin. Nachdem ich 1944 von einer Bombe oder Handgranate zerrissen wurde und einen völlig sinnlosen Tod starb, musste ich 22 Jahre im Bardo ausharren, bis endlich eine Inkarnation in eine vertraute Familie möglich war. Ich glaube, meine Eltern haben sich in Südeuropa an einem sonnigen Strand geliebt (oder im Hotelzimmer nebenan), und ich sehnte mich nach Ruhe, Idylle, Sonne, Sommer und vor allem FRIEDEN. NIE WIEDER KRIEG! Deshalb bin ich so zerrissen zwischen dem Wunsch, einfach in einer Hütte im Wald in Frieden zu leben, oder stattdessen dazu beizutragen, auch andere Menschen den Frieden zu lehren und wie sie dahin kommen.

    Kurzfristig hat sich am vergangenen Wochenende ergeben, dass ich eine Friedensstifterweiterbildung auf Basis der Gemeinschaft der Irokesen als Assistentin begleiten darf, in einer Wildnisschule. Und dabei hat sich meine Vision geschärft: ich möchte die Kubymethode im Rahmen von Wildnisseminaren weitergeben, denn ich kann mir nicht vorstellen, nur am Computer oder Telefon zu sitzen für meine zukünftige Arbeit. Ich möchte in und mit der Natur arbeiten. Und ich kenne viele Methoden, den Zugang zum Unterbewusstsein über Naturerfahrung zu erleichtern.

    Es ist wunderbar, wie sich über das Kubystudium mein Bewusstsein schneller weiterentwickelt.

    #2609

    Liebe Louise, danke, Deine Geschichte hat mich sehr berührt! Bin auch 1944 gestorben!

    Ja, mir geht es auch so, dass ich es als wunderbar empfinde, wie sich seit ich mich mit Clemens Kubys Werk beschäftige mein Bewusstsein klarer formt und konkreter und damit hilfreicher wird. Ganz liebe Grüße!

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