Aufgabe Video 3

By Brissa

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    BrissaBrissa
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    Die konkreten Aufgaben der Module 13, 14 und 15 fand ich extrem hilfreich. Ich fühle durch diese Reflexionen eine Selbsterweiterung, eine Entspannung. 13 und 14 sind mir für das Forum noch etwas zu persönlich, zu lang und noch im Prozess. Aber die Aufgabe von M15 habe ich Lust im Forum zu teilen.

    Du sitzt mir gegenüber und plötzlich erzählst du von deinem Leiden … diese Situation passiert/e mir sehr oft. Der Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl wurde/ wird mir dadurch sehr bewusst. Die Kubymethode macht mich fokussierter, leichter, spielerischer, distanzierter gegenüber den Abgründen und lösungsorientierter und vor allem frage ich mich viel genauer wie gehe ich mit meinen Leiden um. Da es dort noch zwackt, ist mir klar, dass ich noch eine Entwicklung habe, Begleiterin sein zu können

    Du sitzt mir gegenüber und plötzlich erzählst du von deinem Leiden, deinen Schmerzen, deiner Ausweglosigkeit. Du wiederholst dich. Dein Schmerz wird fühlbar. Du gewinnst Boden, weil ich dir zuhöre. Das tue ich auch gerne. Ich möchte aber nicht in deine Schleife, dein Looping einsteigen und darin stecken bleiben und frage dich: ‚Sag einmal, das hört sich schlimm an, seit wann geht es dir schon so?‘ Nachdem du versucht hast für mich das Thema zeitlich einzukreisen, interessiert mich Folgendes. ‚Sag, was ist an all dem eigentlich das Schlimmste für dich?‘ ‚Worunter leidest du am meisten?‘ Ich beobachte dich schon von Anfang an, wann du dich besonders betroffen zeigst und bemühe mich, mir das zu merken. Wenn es den Fluss der Kommunikation erlaubt und es dich nicht stört, mache ich mir vielleicht Notizen. Du erzählst mir von deinem größten aktuellen Leiden. Ich ermutige dich, mir zu beschreiben wie sich das anfühlt. Wenn du es vergleichen würdest als ob du .., was fällt dir dazu ein? So weit du mitgehen magst, habe ich noch andere Fragen in petto. Ich stelle immer nur eine Frage, gebe dir Zeit und horche dir aufmerksam zu. – Wenn du abgleitest und mir wieder chronologisch deine Leidensgeschichte erzählen willst, überrasche ich dich mit Fragen wie – Und was würde im schlimmsten Fall passieren, wenn dein Schmerz seine volle Entfaltung fände? Und sag, kommt dir das bekannt vor? Hast du dich schon ein andermal in deinem Leben so gefühlt? Bist du bereit Bilder aufsteigen zu lassen, die mit deinem Schmerz zu tun haben könnten? Kannst du dir vorstellen, dass dein aktuelles Problem eine Reaktion auf ein früheres konkretes Ereignis ist, das unbewusst in dir weiter wirkt wie ein Muster und dich jetzt in deinen Reaktionen und Sichtweisen einengt und nach Befreiung ruft und du damit mehr Spiel- und Reaktionsweisen im Ärmel hast? Oder dir sogar dein Schicksal selber kreieren kannst? – Naja die letzten beiden Fragen, da muss schon viel Bewusstsein im Raum sein…

    So weit etwas Theorie.
    Im Alltag läuft es – welche Überraschung – etwas anders. Meine teils für den geistigen Weg sehr offen erscheinenden Freundinnen entschlüpft oft das Wort Ansteckung. Ich reagiere dann innerlich grantig und frustriert und äußerlich oft belehrend/ besser wissend. „Warum sagt ihr an anderer Stelle dann ja zur geistigen Ursachenforschung?“, schreit es in mir. Ob ich mich selbst damit meine/ anschreie? Wie auch immer – Ich hab schon verstanden, v.a. auch durch das Studium, dass ich mit Belehrungen am Holzweg bin und die für die anderen null interessant sind. Die Übung in privaten Begegnungen zu spüren, welche Tools ich habe, finde ich genial. Da habe ich noch nicht den Stress, ob ich jemand begleiten kann und merke doch sehr wohl wie ich (noch) ticke.

    Ich hatte die letzte Zeit nicht so tiefgreifende Gespräche, ich habe meine Heilung in den Fokus gestellt. Aber auch für die kleineren Begegnungen, die ums Thema Ansteckung kreisten, stelle ich fest, das Bewusstsein versteckt sich in jedem Augenblick, auch in kleinen Situationen, auch meines…

    Freundin 1
    Meine Freundin erzählt gerne von ihren Arbeitskolleginnen, von deren Stress mit der Arbeit. Sie hat einen herausfordernden Job. Sie selbst hat keine körperlichen Symptome. Ich finde es interessant, dass mir meine Freundin aber so oft von den Problemen ihrer Kolleginnen erzählt, die ich alle nicht kenne, die sehr Mainstream sind und mich jetzt nicht so brennend interessieren. Ihre Erzählungen machen mich aber hellhörig (als ob es nicht um die Kolleginnen ginge). Vor 5 Tagen musste meine Freundin einen Besuch bei mir absagen, da sie für eine Kollegin einspringen musste, der während der Arbeit so schlecht wurde. Heute hat meine Freundin Zeit für einen Besuch bei mir.
    Ungefragt erzählt sie, dass ihre Arbeitskollegin noch immer nicht in der Arbeit ist und heute nochmal zum Arzt geht und natürlich alle anderen dadurch mehr Dienst haben.
    Freundin: Ich bin so gespannt, ob die Renate diesen Darm- und Magenvirus hat, der grad umgeht oder ob es etwas Schlimmeres ist Salmonellen etc. Für den Virus ist sie schon etwas lange krank.
    Ich: Mich würde mehr interessieren, was Sie für einen Stress hat.
    F: Ja, aber ich find das schon interessant mit den Salmonellen und so (sie hatte genauere Formulierungen), Der war so was von schlecht letzten Freitag, die war ganz blass und schwach.
    I: Dann frag sie doch, was sie zum Kotzen findet.
    F lacht: Die Arbeit. Hm, aber letztens hat sie mich gefragt, ob mir etwas auffällt seit sie gekündigt hat (und dann doch geblieben ist nach einem Gespräch mit den Chefitäten). Ja, seit dem bist du viel entspannter, habe ich zu ihr gesagt. Ja, hat Renate geantwortet, seitdem kann ich mir vorstellen, dass ich die 2 Jahre bis zur Pension noch schaffe (meine Freundin hat ungefähr dieselbe Zeit zur Pension). Aber andererseits hat sie vor kurzem erzählt, wenn sie nur an die Arbeit denkt, schnalzt ihr schon der Blutdruck in die Höhe.
    I: Ui, ob sie das dann wirklich zwei Jahre noch durchhält, das finde ich kritisch.
    F: Ja, wir müssen eh mit den Chefinnen reden. Aber ich hab gsagt, vorher müss ma uns alles schriftlich zusammenschreiben.
    Ich denke, oje die Idee habt ihr doch schon einmal nicht verwirklicht. Aber ich fühle genug des Input. Das Ansteckungsthema ist – zumindest für heute – vom Tisch : )!

    Freundin 2
    Ich bekomme ein SMS von Freundin 2.
    F: Du Brissa, ich wollte dich ja evt. in der letzten Ferienwoche noch besuchen (sie ist Lehrerin). Aber mir wurde ja ein Zahn gezogen und gestern habe ich eine Krone bekommen und ich fühl mich ganz schwach. Und es geht ein Virus rum. Ich nehme mir besser nicht zu viel vor.
    I: Ja ja, gönne dir die Ruhe. Zähne kosten enorm viel Energie, sie sind der härteste Körperteil, da geht es ordentlich zur Sache. Virus ist aus geistiger Sicht mehr die Sache, nehm ich mir das, was umgeht (brauch ich jetzt krank sein, gehe ich in Resonanz mit dem Thema). Das Zahnthema reicht jedenfalls, dass du dir Ruhe nimmst.
    Meine Freundin wird oft krank (1 Jahr vor der Pension), fast immer zu Schulbeginn, aber auch während des Jahres. Diese Beobachtung sage ich ihr nicht. Ich beginne dann immer das Thema mit den Ursachen. Sie bejaht, schreibt aber immer für mein Gefühl bei der nächsten Krankheit wieder dasselbe. Darum frag ich sie diesmal, in der Überlegung, ob ich das Thema Ursachen ganz mit ihr lasse:
    I: Sag, gehe ich dir mit meinen ungebetenen Meinungen zur geistigen Sicht schon auf die Nerven? ; ) Ist meine Leidenschaft…
    F: Nein, du gehst mir gar nicht auf die Nerven. Ich denk an dich und bin froh, wenn ich etwas von dir höre.
    I: Okay, fein.
    Fazit – Kommunikation darüber am energetisch niedrigsten Niveau halten.
    Ein paar Tage später:
    I: Wie geht’s dir mit dem Schulbeginn?
    F: Ich interessiere mich zunehmend mehr für Garten und Feld als für die Schule.
    Ich denke, I know! Vielleicht schaffst du es diesmal ohne ‚Virus‘.
    Für das Zahnthema hatten wir zu wenig Kontakt.
    Als wir uns öfter sahen, bei den Livegesprächen ist der Austausch natürlich einfacher. Da packt sie alle möglichen Ursachen aus und geht gut auf Fragen ein. Nur zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht im Kubystudium und hatte nicht das Gefühl, dass neue Inspirationen bei ihr zurück blieben. Wir schauten zwar durch ein Tor, aber alles blieb beim Alten, auch wenn ich mich immer geehrt fühle, wenn jemand Seelisches mit mir teilt.
    Was ich auch erlebe, was glaube ich auch Björn gesagt hat, bei vielen endet es bei nicht schreiben/ umschreiben wollen. Mittlerweile denke ich mir, schade für dich, aber dein Kaffee.

    Habe nun Video 4 geguckt wie die Studenten vor Ort die Aufgabe gelöst haben. Fazit – ich darf noch mehr an Worten rausnehmen!

    #3325
    BrissaBrissa
    Teilnehmer

    Und liebe Grüße in die Runde. Schönes Gefühl, dass auch andere sich durch das Unterbewusste ‚ackern‘. Das stärkt, finde ich.

    #3653

    Hallo, liebe Brissa,
    danke für deinen Anfang!
    Leider habe ich mir es angewöhnt, Bewusstsein vorzukauen, wie Clemens es so treffend formuliert…
    In den zwei Gesprächen die ich hatte habe ich immer Tipps und Anregungen gegeben…

    Naja, ich kann nur weiterüben…
    Alles Gute!

    Ina

    #3657
    An-ChristinAn-Christin
    Teilnehmer

    Liebe Brissa,
    auch mir geht es ähnlich. Ich bin überwältigt, wie ich in privaten Gesprächen plötzlich beginne mich selbst zu beobachten und zu deuten. Ich finde es unheimlich spannend zu erkennen, dass ich belehrend unterwegs ( Holzweg) bin und mich beobachte wie ich ticke.
    Dazu musste ich mir aber jetzt den Stress nehmen, so schnell wie möglich das Studium zu beenden und als Begleiter tätig zu werden.
    Daher finde ich genial, dass wir weiterhin dieses Forum zum Austausch nutzen können.
    Ich habe deinen Beitrag schon einmal gelesen, trotzdem erst jetzt so empfunden.
    Alles Liebe
    An-Christin

    #3668
    BrissaBrissa
    Teilnehmer

    @ Ina, willkommen im Club : ). Ich bin zuversichtlich, dass wir geruhsamer werden. Wahrscheinlich hängt es mit der eigenen Sicherheit mit der Methode, dem Wohlgefühl mit sich selbst generell und mit genügend Gleichgesinnten zusammen, zumindest bei mir, wie leicht wir loslassen können andere zu beglücken ; ). Ich kiefle noch daran, dass ich mit einigen FreundInnen, die ich für offen gehalten habe, nicht tiefer gehen kann und dann folgt aus meinem Frust die Belehrung…

    Das vom Gas gehen kostet Überwindung. Aber es ist jetzt für mich ein guter Zeitpunkt am Ende des 1. Semesters. Ich lasse das Erfahrene nachschwingen und horche in mich rein, auch was mein persönliches Projekt noch braucht. Auch ich gebe mir wie du, An-Christin, noch Raum zum 2. Semester und freue mich, dass wir übers Forum in Kontakt bleiben können. Und ich sehe das auch so, dass diese Selbstbeobachtung ein guter erster Schritt ist punkto Holzweg. Ich spüre die warme Wolke des Sein-Lassen-Könnens schon, auch wenn sie noch nicht in meinem Körper gelandet ist, streift mich zeitweise ihre Brise.

    Und ich denke ähnlich wie mit dieser Wolke ist es mit unseren Kontakten. Noch ist es ein zartes Spüren und ich brauche noch ein Innehalten um auch die eigene Transformation nicht zu stören und die Energien ins Fließen kommen können, doch da kann noch bei Zeiten mehr landen.
    Liebe Grüße, euch.

    #4900
    AvatarMichaela K
    Teilnehmer

    Liebe Brissa,

    ein WUNDERvolles Jahr 2019 im BewusstSein des Schöpfertums wünsche ich Dir, sowie allen MitStudentInnen des KubyStudiums.

    Eine Zeile Deines Schreibens ist mir soeben aufgefallen in Deinen poetisch anmutend, schön formulierten Worten: ….Ich spüre die warme Wolke des Sein-Lassen-Könnens ….. streift mich eine Brise. Sofort kam mir in den Sinn: Dein Name ist Brissa – Brissa wird von der Brise der warmen Wolke des Sein-Lassen-Könnens gestreift…. Jetzt wo ich Dir diese Worte schreibe zeigt sich noch etwas: s EIN-LASSEN-KÖNNEN s.

    Im Internet habe ich folgendes zum Namen Brissa/Brisa gefunden: („wahrscheinlich weibl. Form zu männl. Bris, Brix: Kurzform d. süddt. Heiligennamen Brictius, Brixius; kelt. Ursprung i. d. Bedeutung „der Starke, Kräftige“,
    kommt aus dem schwedischen und hat die Bedeutung: der Wind.)

    Alles Liebe,
    Michaela

    #4914
    BrissaBrissa
    Teilnehmer

    Liebe Michaela,

    Auch dir und den MitstudentInnen in Clemens Worten ein verrücktes risikoreiches neues Jahr! Mein Neujahrsvorsatz: Ich will das Schulausflugssyndrom kriegen : ).

    Du hast mir mit deinen Worten Freude gemacht und eine gute Intuition gezeigt. Danke dafür!

    Zum einen bin ich eine getaufte Birgitta (christl. Die Strahlende). Das ist schwedisch! Meine Mutter hat einen schwedischen Freund über den sie ein Baby mit diesem Namen kennen gelernt hatte und ihr die Eingebung kam, mich so zu taufen. Nur erfuhr ich das erst mit 10 Jahren, niemand außer meinem Lateinprofessor hat mich jemals so genannt, immer nur Birgit und außerdem bin ich in meinen 20igern aus der Kirche ausgetreten und ist Birgitta für die Österreicher ohnehin zu schwierig, da wird immer eine Brigitte oder Brigitta daraus und ich muss fast jeden Ausweis umändern, da ich amtlich, Kirche hin oder her, eine Birgitta geblieben bin. Mit 22 Jahren kam dann in einem sehr sehr sehr besonderen Traum der Name Brissa. Die Umbenennung geschah dann in den folgenden 2 Jahren von selbst und ich werde schon 24 Jahre so gerufen (obwohl ich nie unzufrieden mit Birgit war).
    Bei einer Buchsignierung der Autorin Chris Griscom, eine Amerikanerin, stellte ich mich als Brissa vor und sie sagte versonnen as a brise… auch das kommt bei dir vor!
    Und Google spuckt anscheinend bei jedem etwas leicht anderes aus. Vielleicht auch, weil ich nur weibliche Formen gesucht habe. Bei mir kommt bei Brissa ist ein spanischer weiblicher Vorname und eine südamerikanische Bananensorte :D. Allerdings auch eine Verbindung zum lat. Brisa.
    Ich sah auch immer eine Namensverbindung zur irisch-keltische Lichtgöttin Brigid, v.a. weil ich ja die ersten Jahre meines Lebens Birgit gerufen wurde und in meiner Heimatstadt noch immer eine bin und v.a. für meine Mutter, die die Wandlung nicht mitmachen wollte ; ).
    Lustig wie sich die Kreise schließen zwischen dem was du und ich herausgefunden haben.
    Und die Verbindung zum S Ein-Lassen-Können ist wunderschön. Ich hoffe, ich überfordere dich damit nicht. Aber in dem Traum hat mir ein Mann von unendlicher Güte und Liebe gesagt, dass Brissa von Brissari kommt, aber auf einen Zettel Brissa Wudy (mein Nachname) aufgeschrieben, als sollte ich mich Brissa nennen. Brissa hat etwas mehr Feuriges für mich und diese Ruhe des S Ein-Lassen-Können s fühle ich aber in Brissari immer. Jetzt hast du mich (und ich mich : ) überrascht und erinnert, dass auch in Brissa die Brise steckt.

    Fühl dich umarmt göttliche Michaela ; )
    Die mit ihrem Namen, wie ich annehme, kein Quirks hat.
    Dieser erscheint mir klar und eindeutig!

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