Absicht für eine Krankheit?

By Louise

Startseite Foren KubyStudium Semester 1 Modul 06: Der Gedanke als Ursprung Absicht für eine Krankheit?

Ansicht von 6 Beiträgen - 1 bis 6 (von insgesamt 6)
  • Autor
    Beiträge
  • #2421
    LouiseLouise
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    woher kommt denn die Vision und die Absicht, die als Wirkung eine Krankheit hat? Kommt das von meiner Seele, um mich wieder auf den rechten Pfad zu lenken? Und ist das dann ein Teil von mir, der unbewusst diese Vision hat?

    Bisher sehe ich es in etwa so: eine positive Vision und eine positive Absicht kann ich formulieren und verfolgen, wenn ich weiß, wo ich hinwill und auch die Mittel und Möglichkeiten dazu habe, und genug Motivation, mich dafür einzusetzen. Ich habe lange als Projektleiterin gearbeitet, ich weiß daher, wie Zielsetzung und Umsetzung funktionieren. Ein Projekt fängt auch mit einer Vision an, gefolgt von Ideen und konkreteren Plänen, und dann zielgerichteter Arbeit.

    Krankheit habe ich bisher eher als Unfall gesehen, als ungewollte Blockade, die mich bei der Zielerreichung behindert. Kann ich das Modell, dass jeder Wirkung eine Absicht zugrunde liegt auch auf die Fälle anwenden, in denen mich die Wirkung total unglücklich macht? Dass ich die Krankheit selbst verursache durch alte Muster, das kann ich ja noch nachvollziehen, aber dass ich da womöglich selber eine Vision und Absicht hatte, dafür fehlt mir das Verständnis. Wer möchte schon freiwillig krank und unglücklich sein?

    LG, Louise

    #2422
    LouiseLouise
    Teilnehmer

    Ich glaube, ich habe meine Absicht eben bei der Gartenarbeit gefunden: meine Absicht war, ein sicheres regelmäßiges Einkommen zu erzielen, um später eine sichere, regelmäßige Rente zu beziehen, um dann endlich so leben zu können, wie ich leben möchte: frei!!!

    Dabei weiß ich schon lange, dass es für meinen Jahrgang vermutlich überhaupt keine staatliche Rente mehr geben wird. Und nicht einmal mein aktueller Job ist noch sicher.

    So habe ich mit meiner Absicht offenbar als unangenehmen Nebeneffekt meine ganzen Krankheiten erzeugt: denn die kommen alle daher, dass ich Freiheit zugunsten von vermeintlicher Sicherheit geopfert habe! Am besten geht es mir immer, wenn ich quasi wie ein Rentner lebe, weil ich mich mal krankmelden kann oder längeren Urlaub habe.

    Wenn ich jetzt aber eine Vision suche, die meiner Seele besser entspricht und dafür zurückgehen muss an den Punkt, an dem meine Welt noch in Ordnung war, muss ich wohl viele, viele Leben zurückgehen – vielleicht 5000 Jahre an den Punkt, an dem es möglich war, einfach frei zu leben ohne staatliche Ordnung und ohne Geld.

    Um frei leben zu können, brauche ich freies Land, das niemandem gehört, auf dem ich mir zum Leben nehmen kann, was ich brauche. Das finde ich wohl kaum in Deutschland, auch nicht in Europa, vielleicht nirgends mehr. Selbst der Regenwald ist nicht mehr frei. Ich möchte frei wählen, mit welchen Menschen ich eine Gemeinschaft bilde. Ich möchte auch frei wählen, mit wem ich die Früchte meiner Arbeit teile. Ich möchte frei von Vorschriften leben und im Konsens mit meiner Gemeinschaft die Regeln festlegen. Ich möchte echte Demokratie, in der meine Stimme direkt zählt und nur Einstimmigkeit zu neuen Regeln führt. Ich möchte alle Rollen erfüllen, die mir Freude machen und die ich der Gemeinschaft zum Geschenk machen kann, und ich möchte nicht mein Berufsleben lang auf eine winzige eingeschränkte fachidiotische Rolle beschränkt sein.

    Meine Vision ist viel größer als dieses Leben, und vielleicht arbeite ich ja schon seit vielen Leben daran.

    #2423
    LouiseLouise
    Teilnehmer

    Ich werde mal nach einem Schmerzbild suchen, in welchem ich auf Sicherheit und Bequemlichkeit statt Freiheit gesetzt habe. Vielleicht gibt es ja eines auch aus diesem Leben. Tiefere Ursache könnte Existenz-/ Todesangst sein. Plagen wir uns damit nicht alle?

    #2425
    Kerstin P.Kerstin P.
    Teilnehmer

    Hallo liebe Louise,

    deine Vision ist toll! Auch für die Welt …
    Und es KANN sein, dass es viele Leben braucht, um sie zu verwirklichen. Ich meine, mich zu erinnern, dass der Karmapa (aus Clemens neuem Buch und Film) zweiundzwanzig Leben (!) für seine Vision „geplant“ hat. Einige hat er noch … Es geht in jedem Leben ein Stück weiter in die Richtung seiner Vision. Du bist also in bester Gesellschaft :))

    Mach dir deine Vision immer mehr bewusst, halte sie lebendig, träume sie, schreibe sie, und halte dich offen, dass es vielleicht mal aus einer unerwarteten Ecke einen Schritt dahin geht. Versuche einfach nur, das in die Manifestation zu bringen, was in diesem Leben geht. Wenn du dann noch parallel regulierst (umschreibst), was noch nicht harmonisch schwingt in deinem Leben. dann hast du die besten Bedingungen im nächsten Leben gleich anders einzusteigen.
    Denn ja, die Krankheiten kommen aus den unregulierten Geschichten, die auch noch in der Seele eingeprägt sind.

    Herzliche Grüße
    Kerstin

    #2439
    LouiseLouise
    Teilnehmer

    Liebe Kerstin

    Ich entdecke gerade erst deinen Beitrag. Danke, Du berührst mich zu Tränen. Vielleicht sollte ich mir erlauben, für dieses Leben nur Selbstheilung als Ziel zu setzen. Damit bin ich auch schon hoch belastet, denn es kommt immer wieder noch ein Schmerzbild hoch.

    Ich habe eine sehr starke Sehnsucht nach einem freien Leben in einer freien Gesellschaft, vielleicht kann ich in diesem Leben tatsächlich nur die Voraussetzungen dafür schaffen.

    Mal sehen. Schön wäre es ja schon wenn ich zumindest Teilzeit für meine Vision arbeiten könnte.

    Lg
    Louise

    #8098
    André HoffmannAndré Hoffmann
    Teilnehmer

    Hallo liebe Louise, vielen Dank erstmal für deine zahlreichen Beiträge. Ich finde dort sind auch schöne Fragen dabei.
    Also ich bin gerade einmal die Sache mit der Vision durchgegangen, wie ein Film in meinen Kopf abspielen lassen. Und bin zu folgenden Szenario gekommen.

    Eine Familie sitzt am Tisch und berät wer jetzt von den 4 Personen einkaufen gehen soll. Der Mann sagt: Ich war bereits gestern einkaufen. Und verschränkt seine Arme dabei. Der Sohn schaut zum Vater und sagt dann: Ich muss noch so viele Hausaufgaben machen, ich kann leider nicht einkaufen gehen. Darauf sagte nur der Opa: Also ihr seit mir ja eine schöne Familie, lässt mich hier verhungern. Wenn ich einkaufen gehen soll, dann habt ihr morgen immer noch nichts zu essen. Darauf sagte die Mutter nur noch seufzend: Ich werde mal wieder für euch einkaufen gehen, damit wir was zu essen haben.

    Und als die Mutter dies gesagt hatte, hat sie bereits visuell (Vision) sich bildlich dargestellt, wie sie bereits im Lebensmittelmarkt einkauft. Das heißt sie war bereits mit ihren Gedanken in der Zukunft.

    Spannend hierbei auch ist, wo liegt die Ursache das die Familie nichts mehr zu essen vorrätig hat?

    War es mangelnde Arbeitsaufteilung, innerhalb der Familie?

    War es vielleicht Vergesslichkeit, oder falsches Zeitmanagement?

    Vielleicht liegt auch die Ursache noch viel weiter zurück. Wo sich die Mutter und der Vater das erste Mal getroffen haben. Das man eventuell da schon von den verschiedenen Charaktereigenschaften ein gemeinsames Leben in Liebe zueinander vermeiden hätte sollen.

    Das glaube ich eher nicht, weil der Sohn auch geboren werden sollte. Und deswegen hat er sich für diese Reinkarnation, mit diesen Eltern entschieden, um halt diese, oder jene Erfahrung zu machen.

    Ich denke die Ursache liegt eher an der Aufgabenverteilung, oder am Zeitmanagement.

    Liebe Grüße:

    Andre

Ansicht von 6 Beiträgen - 1 bis 6 (von insgesamt 6)
  • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.