Antwort auf: Fragen zu Videos 6a, 6c, 6d – Materialismus Loslassen und Seele als Kontinuum

By Adèle

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AdèleAdèle
Teilnehmer

Liebe Irmi, Liebe Ursula,

ich danke euch sehr für eure Antworten.

Dabei sind mir die folgenden Gedanken gekommen.

@Irmi,
Es ist so interessant, was du schreibst. Das wird noch einige Zeit für mich dauern, bis ich die Muster/meine Prägung, die mir heute diese Stressgedanken und -gefühle verursachen, aufgelöst habe. Aber so toll, ist mir gar nicht bewusst gewesen. Vielen Dank dafür!!

Das Beispiel mit dem Sandkasten ist ganz wunderbar. Das zu transformieren auf mein jetziges Leben muss ich durchdenken.

Hier nur ein erster Gedanke: Wenn ich jetzt z.B. meine Pferde nehme, so habe ich hier andere Gedanken. Ich freue mich so sehr, die Zeit mit ihnen zu verbringen. Und ich möchte sie solange bei mir haben, so lange sie in diesem Leben leben. Sie zu verkaufen oder zu verschenken wäre für mich ein Verrat an ihren Seelen. Ich beobachte sie genau und weiß, dass sie sich hier wohl fühlen, so wie sie hier leben.

Bei anderen Dingen, wie z.B. eine Couch oder ein Pulli, verstehe ich die Grundidee, nicht zu klammern. Allerdings sehe ich auch, dass ich mit den Dingen sorgfältig umgehen möchte, damit sie länger halten. Wir haben so eine starke Wegwerfmentalität, so dass ich denke, dass man vermutlich schon beim Kauf beginnen sollte sich zu fragen, brauche ich das Teil wirklich? Denn wenn ich es wegwerfe, weil ich es loslassen kann, verschmutze ich die Umwelt noch und nöcher. Klar, wenn ich Dinge, die ich nicht mehr nutze verschenke, dann sieht es etwas anders aus.

Die LIEBE in dem scheinbar Bösen, ist es die Suche dieser Seele nach Harmonie? Bzw. die Seele weiß doch alles, warum muss sie diese Erfahrung machen? Was ist die Harmonie in dem scheinbar Bösen? Da muss ich schon noch bisschen drüber nachdenken.

@Ursula,
Ich musste so sehr lachen über deine kleine Geschichte vom Dalai Lama. Danke dir sehr!!
Es ist so unglaublich schwer, nicht zu werten. Ich denke, das ist eine Prägung, die wir alle erhalten haben. Gut/schlecht, schwarz/weiß. Und irgendwann später lernt man, dass es noch grau-Stufen gibt. Doch schlussendlich ist es immer noch eine Wertung. Wirklich tolerant zu sein, und damit überall Freude zu spüren, bedeutet, nicht zu werten. Je länger ich darüber nachdenke, um so klarer wird es mir, was für eine Mammutaufgabe das ist. Ich danke dir für diesen Denkanstoß.

ein schönes Wochenende!
Adèle