Antwort auf: Bilder aus einem Vorleben? – Gedanken dazu

By Davina Strack

Startseite Foren KubyStudium Semester 1 Modul 08: Wie Gefühle entstehen Bilder aus einem Vorleben? – Gedanken dazu Antwort auf: Bilder aus einem Vorleben? – Gedanken dazu

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Davina StrackDavina Strack
Teilnehmer

Hallo Ingrid,
vielen lieben Dank für deine Worte.
Es tut so gut, zu hören, dass es dir ähnlich geht mit den Live-Terminen. Ich denke ja immer, alle anderen schaffen das mit links, nur ich mal wieder nicht (mein Thema: ich, die Arme).
Aber, ich merke eine Wandlung in mir. Ich fange an, mir immer mehr zu vertrauen und mich ernst zu nehmen und mich auch mitzuteilen, damit ich gespiegelt werden kann und weiter komme.
In meinem jetzigen Leben habe ich zwei Bilder gehabt, in die ich immer wieder reingekommen bin, als ich die Übung mit der Atmung machte. Und immer bin ich an dem gleichen Punkt hängengeblieben. Das eine Bild sehe ich schon lange in mir und immer hatte ich das Gefühl, das meine Seele nicht in meinem Körper ist, sondern, dass ich alles von außen betrachte. Und zwar von einem Punkt in der oberen Ecke meines Kinderzimmers. Ich sehe mich als Kind in meinem Bett und meinen Opa, der sich über mich beugt und Schluss. Und immer kam ich nicht weiter. Damals (2004) in der Gesprächstherapie schon nicht. Meine Seele zeigte mir die Szene einfach nicht weiter. Für mich war klar, dass etwas so schlimmes gewesen sein muss, dass ich dafür mehr Vertrauen brauche – oder meine Ratio: vielleicht war ja auch gar nichts.
Und nachdem ich jetzt eigentlich ohne weiteres in meine Szene aus dem Vorleben kann, wechselte ich vor ein paar Tagen dann – ohne Vorwarnung – in die Szene aus meiner jetzigen Kindheit und es ging weiter, ich habe ein weiteres Bild gesehen. Auf diesen Sprung war ich nicht vorbereitet und doch habe ich jetzt endlich die Gewissheit, was ich eigentlich schon lange dachte, aber nicht wahrhaben wollte. Es ist für mich tatsächlich nicht schön, weil ich immer dachte: MIR passiert sowas nicht. Und wieder ist mein Thema sichtbar: Ich, die Arme oder das arme Kind, niemand rettet mich, niemand mag mich, niemand liebt mich, ich bin alleine

Ich bin sicher, dass du deinen Zugang zur Vergangenheit findest, wenn du aus „deinem Koma“ rauskommst. Du spiegelst das schon sehr schön. Irgendwann ist es soweit!

Ich habe gemerkt, dass meine Ratio ganz schön stark ist, vor allem in Alltagssituationen, aber nach und nach fühle ich die Stärke meiner Intuition, die Sicherheit und das Vertrauen, das ich mit jedem Seelenschreiben bekomme.

Von Herzen
Davina