Antwort auf: Weihnachten – 5 Menschenbilder

By Janine

Startseite Foren KubyStudium Semester 1 Modul 03: Die fünf Menschenbilder Weihnachten – 5 Menschenbilder Antwort auf: Weihnachten – 5 Menschenbilder

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Janine
Teilnehmer

Hallo Ihr Lieben,

ich kenne die Veden nur vom Mantra Singen. Ich singe schon lange Mantras allein oder in Gruppen oder beim Kundalini Yoga. Dabei ist es in erster Linie nicht zwingend, dass man die Bedeutung kennt, sondern um den Klang der Laute, das Tönen und die Vibrationen im Körper und auf Seelenebene.

Früher habe ich oft festgestellt, dass ich beim Singen eines Mantras berührt war, ohne zu wissen, was es bedeutete. Beim Gruppen-Chanten gehen bei mir jedes Mal nach dem dritten Mantra die Mundwinkel nach oben und mir kommen Tränen in die Augen. Da schwingt etwas in mir, was meine Seele beflügelt.
Durch das Mantren Singen bin ich überhaupt wieder auf meinen Seelenweg gekommen. Da hat sich etwas in mir geöffnet, ohne dass ich es erklären kann.
Ich habe meine Intution mehr wahrgenommen und bin ihr dann gefolgt und so auch zur Kuby Methode gekommen, weil ich mein Bewusstsein bewusst auf die nächste Stufe bringen wollte.

Ich habe zu dem Thema ein paar Infos gefunden:
Mantras: Ursprung in den Veden

Die Veden (veda = Wissen) sind die ältesten überlieferten Zeugnisse indischer Spiritualität. Zur Zeit ihrer Entstehung ab etwa 1500 v. Chr. wurden die teilweise äußerst umfangreichen Sammlungen spirituellen Wissens ausschließlich münd­lich überliefert, und zwar hauptsächlich in Form der sogenannten „Vedischen Gesänge“. Die Mantras sind Teile der Veden in Form von Anrufungen und Gebeten, die die Rituale und Opfer, die zu dieser Zeit üblich waren, begleiteten. Jedes Mantra besaß in der Weltsicht der Inder die Kraft, den Menschen mit bestimmten Aspekten des Göttlichen in Beziehung zu setzen, sofern man sie richtig auszusprechen und passend einzusetzen wusste.

Da man annahm, dass nur durch die passende Anrufung der Kontakt zwischen Göttern und Menschen vermittelt werden könne, wurde das Wissen um den richtigen Wortlaut und die korrekte Aussprache von den Priestern (Brahmanen) als Geheimlehre gehütet. Das berühmteste Mantra der Veden ist das Gayatri-Mantra, das das äußere Licht, das Sonnenlicht, als Widerspiegelung unseres inneren Lichtes preist.

Der Gebrauch der Mantras in den Upanishaden

Die Upanishaden entstanden am Ende der vedischen Zeit ab ca. 600 v. Chr. Ge­nau wie die Veden gelten auch sie als geoffenbartes Wissen, das bis heute als ewig gültig, zeitlos und unzerstörbar – und damit auch als nicht hinterfragbar – angesehen wird. Die Upanishaden sind Weisheitsschriften, die den Menschen helfen sollen, ihren innersten Wesenskern zu erkennen. Die tiefsten Erkenntnis­se der Upanishaden wurden in sogenannten „bedeutenden Lehrsätzen“ (maha­vakyas) zusammengefasst. Das bekannteste Mahavakya ist „Tat tvam asi – Das bist du“. Tat (das) bezeichnet das Absolute, das vollkommene und grenzenlose allumfassende Bewusstsein, die kosmische Seele, und tvam asi bezeichnet den Menschen, sein individuelles Bewusstsein und seine individuelle Seele. Dieser Satz soll wie ein Mantra unablässig gemurmelt werden, bis der Geist des Übenden völlig von dieser Aussage durchdrungen ist und das Verstehen aufleuchtet, dass das Absolute und jeder einzelne Mensch nur ein unterschiedlicher Ausdruck der einen Wahrheit und der einen Wirklichkeit sind. Das Mahavakya in Form eines Mantras ermöglicht dem Übenden die Erfahrung von advaita, der Nicht-Zweiheit, und damit der Einheit.

Auch die Bedeutung und der Gebrauch des wohl berühmtesten Mantras OM wurden zum ersten Mal in den Upanishaden dargelegt; ja, man könnte sogar sagen, dass in ihnen die „Wissenschaft des Urklangs OM“ begründet wurde, die bis heute gültig ist.

Mit Maria´s Empfängins verstehe ich es auch so, dass das Bewusstsein von Jesus so eine hohe Schwingung hatte, dass er keine Befruchtung auf materialistischer Stufe brauchte, um zu inkarnieren.

Ich freue mich auf Donnerstag!
Liebe Grüße
Janine