Antwort auf: Community – Is there anybody out there?

By Marlene Rapolder

Startseite Foren KubyStudium Semester 1 Modul 01: Abschied vom materialistischen Weltbild Community – Is there anybody out there? Antwort auf: Community – Is there anybody out there?

#7398
Marlene RapolderMarlene Rapolder
Teilnehmer

Hallo liebe Maria,
es wäre so viel einfacher, wenn wir wüßten, dass es nach dem Tod weitergeht und uns auch nicht von Gott abgetrennt sehen. Ich weiß nicht, ob du den Film oder das Buch „Die Hütte“ von Paul Young kennst. Vor ein paar Tagen wollte ich es mir erneut anschauen, da bemerkte ich den Film „Die Hütte und ich“, ich klickte es an und es sind mehrere Folgen, bei der der Author über die Geschichte hinter der Geschichte spricht. Er hat eine sehr schwere Kindheit erlebt. Sein Vater war Missionar und hat ihm oft als Kind verprügelt. Mit 5 kam er auf ein Internat und wurde von den älteren Jungs sexuell mißbraucht. Die Hütte ist ein Methaper für sein Herz und als Kind lernt er eine Fassade aufzubauen, die ein Mensch vortäuscht, den er nicht ist. Ich habe als Kind an Gott geglaubt und dann als Jugendliche irgendwie nicht mehr. Das Leben verlief für mich sehr gut und alles war mehr oder weniger super. Als meine Nichte Christin im Alter von 27 Jahren starb, da war ich nieder geschmettert. Ich hatte sie beim Sterben begleitet (von Diagnose bis Tod hatte sie mal gerade 5 Wochen), doch im Sterbemoment selber war ich nicht dabei, dies hat sie sich vermutlich so ausgesucht. Kurze Zeit darauf fuhr ich mit meine Mutter nach England, zum Arthur Findlay College in Stansted, eine spirituelle Schule. Ich lernte ein Medium kennen und sie gab mir so viele Beweise, da wußte ich, das mein Bild vom Leben und Tod falsch und nicht zu Ende gedacht war. Ich hatte das Thema Tod irgendwie immer ausgeklammert. Ich spürte einen tiefen Frieden in mir und änderte mein Leben total. Vor 4 Jahren starb meine Mutter und ich war da und habe sie begleitet. Es waren wunderschöne Momente. Mein Mann und ich hatten im Krankenhaus eine Pritsche in ihr Zimmer stellen lassen, wir wollten für sie da sein, damit sie nicht ans Bett gefesselt werden musste (sie zog sich die Schläuche raus, wahrscheinlich ihre Art zu sagen, ich will gehen, aber im Krankenhaus darf man nicht selbst bestimmen, wann man stirbt). Nachts machte sie die Augen auf und wir schauten uns ganz tief in den Augen. Ich bedankte mich bei ihr für alles was sie für mich und meine 5 Geschwister getan hat, ich vergewissertete ihr, dass sie gehen darf, wir kommen klar. Meine Mum war auch spirtuell unterwegs und so erzählte ich ihr, dass all ihre Lieben (ihre Eltern, mein Vater, meine Schwester und meine Nichte) alle da sein würden, um sie abzuholen und es gäbe bestimmt ein super Wiedersehenfest. Am nächsten Tag ging sie über.
Zwei Tage darauf kam sie bei einem Reading durch und bedankte sich für meine Aufklärung und Zusammenfassung. Das Medium konnte nicht wissen, was ich mit meine Mutter am Sterbebett gesprochen habe. Da wußte ich es geht weiter und Mum ist gut angekommen.
Es gibt heute so viel Literatur von Nahtoderlebnisse und Medien (z.B: James van Praagh), die einem einen Kontakt zu dem Liebenden herstellen, dann weiß du aus erste Hand, dass der Tod ein wunderschönes Erlebnis für die Menschen sind, selbst wenn sie bei einem Unfall übergehen.

Für die jenigen, die sich auch mal außerhalb der Gruppe austauschen wollen, meine Kontaktdaten sind:
Facebook: https://www.facebook.com/mrapolder
marlene.rapolder@gmx.de

Ich würde mich freuen, wenn wir eine lebendige Community werden. Es gibt nicht so viele da draußen und ich lebe jetzt in Italien und spreche noch nicht gut italienisch, da ist es noch etwas schwieriger. Das Internet ist eine wunderschöne Möglichkeit sich spirituell zu vernetzen.
Alles Gute und bis bald
Marlene