Antwort auf: Umschreibung eines gewaltsamen Todes

By Ina - Gedankenrose

Startseite Foren KubyStudium Semester 1 Modul 10: Wie lokalisiert man seinen Schmerz Umschreibung eines gewaltsamen Todes Antwort auf: Umschreibung eines gewaltsamen Todes

#2783

Liebe Louise,

wie schon beschrieben, ist dein Thema ja auch mein Thema und sicher von unzähligen anderen auch…

Das, was in der Seele als Schmerz bleibt, ist ja ein seelischer Schmerz. Der kommt ja daher, dass ich und der Täter nicht aus der Seele heraus gehandelt haben sondern aus irgendwelchen Fanatismen eben unmenschlich gehandelt wurde. Es scheint sehr schwierig, solche „verfahrenen Geister“ zurück in ihre Mitte, in ihre Menschlichkeit zu bringen, auch in der Umschreibung… (Im aktuellen Modul 10 beschreibt das Clemens ja mit der egozentrischen Mutter, bei der die Tochter erst ein aufkeimendes Mitgefühl spürt, als sie sich von der Brücke stürzen will….)

Ich verstehe Dein Problem, denn ich hatte gerade ähnliche Gedanken.
Wie willst du z. B. Seelen erreichen, die satanistische Ritualmorde machen?

Das nur einmal dahingestellt. In meinem Vorleben war so eine Stimmung um J. Mengele herum, von dem ich aber nicht operiert wurde… Dunkel, dunkel, dunkel.
Zu meiner Umschreibung habe ich als Opfer, weil es mir ja moralisch leicht fällt, ein Stück Verantwortung übernommen. Die Seele des Täters habe ich dazu gebracht, dass wir die Rollen wechseln. Dann habe ich es ihm vorgemacht und siehe da, er hat es gerne nachgemacht und gerne aufgelöst.
Der Tod, der mit diesem Vorleben zusammenhängt, ist ja ein positiver Formwechsel, weil wir durch mehrere Verstrickungen in eine Sackgasse geraten sind. Natürlich habe ich auch solche Gedankenspielchen gemacht und habe mir ausgerechnet, wie alt ich dann jetzt wäre… Das führte nur zu der Erkenntnis, dass es ein guter Formwechsel war und ich einiges an Anhaftungen schon auflösen konnte. Kannst Du damit was anfangen?

LG Ina