Antwort auf: Vier Schritte zur Erkenntnis

By Louise

Startseite Foren KubyStudium Semester 1 Modul 09: So entstehen Synapsen im Gehirn Vier Schritte zur Erkenntnis Antwort auf: Vier Schritte zur Erkenntnis

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Louise
Teilnehmer

Hallo Kerstin,

ich verstehe das mit den 4 Schritten auch nicht. Ich hätte gerne ein Beispiel dafür, wie das zu verstehen ist. Vielleicht können wir das beim nächsten Online-Termin fragen.

Ich hätte gerne diese und andere der wissenschaftlichen Darstellungen tiefer erläutert. Mir fehlt da das Hintergrundwissen, und ich würde mir z.B. Literaturempfehlungen wünschen, damit ich mir das fehlende Wissen noch aneignen kann. Bei den Röntgenaufnahmen von fehlenden Gehirnen in Video 1 fragte ich mich sofort, warum ich das denn glauben sollte. Heutzutage sind Fotos keine Beweise mehr, es kann alles gefälscht sein.

Falls es aber stimmt, dass es Menschen ohne Gehirn gibt, dann hätte ich gerne eine Erklärung dafür, wie denn bei denen der Organismus funktioniert. Nach der schulmedizinischen Lehre steuert das Gehirn doch den gesamten Körper, auch z.B. die Muskeln. Wie funktioniert es ohne Steuerzentrale? Sind dann vielleicht dezentral in allen Zellen „Gehirne“, die das übernehmen? Auch die nachfolgenden Erläuterungen über die Bildung von Synapsen beziehen sich doch auf Verbindungen im Gehirn, da sehe ich einen Widerspruch.

Nachvollziehen kann ich, dass Gefühle zur Ausschüttung von Botenstoffen führen und dass diese körperliche Auswirkungen haben. Denn das hat ja jeder schon selber erlebt. Wenn ich große Angst habe, zittere ich womöglich. Wenn zuviel Angst gespeichert und verdrängt wird, könnte sich das Zittern verselbständigen in ein Krankheitsbild, das Beispiel erscheint mir plausibel. Welche 4 Verschaltungen braucht nun ein materialistisch eingestellter Mensch, um diesen Gedankengang nachzuvollziehen? Ich kann programmieren, aber ich verstehe trotzdem nicht die Funktionsweise von Neuronen und Synapsen – dafür bräuchte ich mal eine neurobiologische Einführung, die für mich verständlich ist. Vielleicht können wir Clemens ja auch danach mal fragen.

Oder anders ausgedrückt: wenn Clemens von Intuition und von seiner Methode spricht, kann ich ihm gut folgen. Wenn er aber wissenschaftliche Erkenntnisse erwähnt und diese zur Begründung heranzieht, kann ich ihm fast nie folgen, leider. Mir erscheint das immer so, als würde er in der Begründung mehrere logische Schritte auslassen, die er vielleicht verinnnerlicht hat, ich aber noch nicht, weil ich sie nicht kenne. Eine mathematische Beweisführung ist das jedenfalls nicht. Ich gebe mich derweilen mit dem intuitiven Nachvollziehen seiner Methode zufrieden, denn dass diese wirkt, habe ich selber ja schon erfahren.

Viele Grüße,
Louise