Antwort auf: Unsicherheit als 3. Faktor

By Mattse

#2408
MattseMattse
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Hallo Ihr Lieben,

es ist schon interessant, dass (wie oft im Leben) man ein Thema in sich spürt und plötzlich auch andere sich mit dem selben „Gedanken“ oder der Lösung dazu beschäftigen; das macht das Prinzip der „stehenden Welle“, wie von Dr. Hartmuth Müller erklärt, für mich noch deutlicher.

Gerade in den letzten Monaten habe ich mehr und mehr eine Ablehnung in mir gespürt zu bewerten, d. h. etwas (Erscheinungen meines Lebens) einzuordnen in „Ja“ und „Nein“, „richtig“ oder „falsch“, „gut“ und „böse“ etc. Die Antwort für mich habe ich durch „Zufall“ erhalten, nachdem ich für mich beschlossen habe eine Lösung dafür zu finden und auch keine Ruhe geben habe. Es ist ganz einfach (zumindest für mich), die dritte Einordnung (der 3. Zustand) lautet, wie Kerstin schon geschrieben hat, „möglich“.
Nachdem ich einige wesentliche für mich unbehaglichen „Dinge“ hervorgeholt und statt in „nein“ oder „falsch“ in „möglich“ eingeordnet habe, hat sich bei mir ein gutes Gefühl im Bezug auf all diese Erscheinungen eingestellt, und zwar sofort.
Es hat sich übrigens auch etwas verändert bei der Prüfung für „Dinge“ die sich für mich bisher bei „ja“ und „richtig“ befunden haben.

Wie gesagt, wir neigen glaube ich zu sehr dazu zu bewerten und alles was wir mit unserem Verstand nicht aufnehmen können ist schnell unmöglich oder falsch. Wenn sich dann doch eine Lösung zeigt heißt es: „das war ein Wunder“ oder wie Clemens in seinem Fall erfahren hat „Spontanheilung“.

Es gibt einen schönen Spruch dazu von Augustinus: „Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern im Gegensatz zu dem was wir über die Natur wissen“.

Alles Liebe, viel Licht und Freude

Mattse