Antwort auf: Lichtnahrung

By Kerstin P.

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Kerstin P.Kerstin P.
Teilnehmer

Liebe Louise,
auch ich hatte den Film „Am Anfang war das Licht“ vor einigen Jahren im Kino gesehen und fand ihn sehr erhellend. Ich hatte einige Vorbehalte gegen Lichtnahrung, gerade in einer Zeit, wo es so viele Essstörungen gibt. Der Film hat das Thema sehr differenziert behandelt, und Menschen gezeigt, die das offensichtlich können, und andere für die es gefährlich war.
Mein Fazit ist: Die Art wie und von was man sich ernährt, hat viel mit Bewusstsein zu tun. Bei den Menschen, bei denen die Lichtnahrung möglich ist, geht dem ein bestimmter Bewusstseinsprozess voraus, eine Vertrauen, eine Hinwendung zum Geistigen, Meditationspraxis etc. Diejenigen, die das nicht durchgegangen waren, die es nur „mal so“ probiert haben, haben zum Teil massive körperliche Probleme bekommen.
Für glaube inzwischen, dass es wichtiger ist, sich weiter dem Bewusstwerdungsprozess zu widmen. Und dass das Gefühl und die Intuition für die richtigen Schritte damit wachsen. Das passt ja auch zu unserem Kurs hier.

Ich kann von mir aus sagen, dass in meinem Leben alle Beschäftigung mit Geistig-Spirituellem auch immer wieder Auswirkungen auf meine Ernährung hatte. Ich lebe vegetarisch, seit 5 Jahre vegan, habe mit Rohkost und Wildkräutern experimentiert. Ich habe aber auch gemerkt, dass es das Leben kompliziert und eng machen kann. Im Moment finde ich es immer noch wichtig, keine Tierprodukte zu mir zu nehmen, aber das Essen auch nicht zu hoch zu hängen, alles mit Bewusstsein für die Folgen und entspannt anzugehen. Dass vor allem Ersatz und „Sucht“ essen schadet. Und dass ein mit Liebe selbst gekochtes Essen besser sein kann als stress-behaftetes korrektes Essen.
Diabetes hat ja auch eine geistig-seelische Komponente. Du hast dich sicherlich schon damit beschäftigt. Hat sich das irgendwie ausgewirkt bisher?