Antwort auf: Das Verabschieden vom materialistischen Weltbild beim Körper

By Nadja Brendel

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Ihr Lieben

Eure Beiträge haben mich sehr berührt. @Anna, ich finde es großartig, dass du den Mut und das Vertrauen hast, auf deine Tochter zu hören und dich gegen den Rat der Ärzte durch zu setzen. Ich weiß genau was du mit den Fragen in Bezug auf die Pharmaindustrie meinst. Hier geht es längst nicht mehr um Gesundheit.
Ich hatte vor allem in den Schwangerschaften „Eisenmangel“. Habe mich aber nie schlecht oder unfit gefühlt, war mir allerdings schon immer sicher, dass dieser Wert für mich völlig ok ist (oder egal, weil ich ja am besten spüre wie ich mich fühle) und es mir an nichts fehlt. Das blöde war nur, dass an den Eisenwert die Erlaubnis für eine Hausgeburt gekoppelt war, zu mindest wenn man eine Hebamme wollte;) Also hab ich immer durch eisenreiche Nahrung versucht ihn hoch zu bekommen, was auch geklappt hat. Als mein 3. Kind dann nach zwei wunderschönen Hausgeburten 7,5 Wochen zu früh in einem riesigen Klinikum per Kaiserschnitt zur Welt kam, ging es mir psychisch so schlecht wie noch nie. Ich fühlte mich so verloren und ließ alle möglichen Dinge zu, die absolut gegen meine Intuition sprachen. Irgendwann machte es dann Klick, als das Leid so groß war, und wir nahmen ihn am 5 Tag gegen den Rat der Ärzte mit nach Hause. Auch ich sollte nicht entlassen werden, da mein Eisenwert bei 6,8 war. Trotzdem sind wir gegangen. Ich kann nicht sagen welch Erlösung das war. Die Angst war verschwunden und das Vertrauen da. Es war einfach so klar, dass das das richtige ist. Da dieser Weg aus tiefster Seele kam. Von da an ist alles geflossen. Er hat von der ersten Sekunde an, an der Brust getrunken (was das Krankenhaus verboten hat, da er zu schwach wäre), mein Eisenwert stieg nach kürzester Zeit. Ich finde es so verrückt, auch wenn ich dies und ähnliches so intensiv erlebt und das wahre Leben erkannt habe, tritt dieses Wissen immer wieder in den Banalitäten des Alltags in den Hintergrund. Aber die Seele verschafft sich immer wieder Raum, manchmal eben auch durch schmerzhafte Erfahrungen (wenn ich es anders nicht kapieren will, ist es wohl gut so;))
Es ist schön, sich mit euch auszutauschen und inspiriert mich sehr.
Herzliche Grüße
Nadja