Antwort auf: Seelenschreiben in der Praxis

By Susanne Mannschott

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Susanne MannschottSusanne Mannschott
Teilnehmer

Hallo Maugoschata,
ich kann denjenigen, die dir empfehlen, beim Seelenschreiben zu bleiben, nur beipflichten. Ich bin auch seit September dabei und halte mich streng an die Regel und korrigiere auch immer wieder, wenn’s mal aus dem ruder läuft: konkret, konkret, konkret. Mir macht es mittlerweile richtig Spaß. Ich habe dann das Gefühl ich schreibe ein Theaterstück. Und, wenn es dann gefunkt hat, hat es auch immer etwas bewirkt. Entweder habe ich körperlich sehr gute Fortschritte gemacht oder meine Beziehungen zu meinen Mitmenschen haben sich merklich verändert.
Bei aktuellen Problemen im Umgang mit Familie und Freunden, wähle ich gerne ein fiktives Telefongespräch. Man kann sich auch ein Treffen ausdenken oder, was einem gerade einfällt. Die Möglichkeiten sind ja unbegrenzt für ein Szenario. Das Gespräch fließt bei mir dann auch recht schnell genauso dahin, als wenn ich einen Fließtext schreiben würde. Es ist mir auch passiert, dass ich im Nach herein gar nicht mehr so genau wusste, ob ich tatsächlich mit demjenigen gesprochen hatte oder nur auf dem Papier. Also, für mich lohnt es sich immer, die Dialogform im Präsens einzuhalten.
Liebe Grüße
Susanne